Affirmationen: positives Denken

In der heutigen Episode bzw. in dem heutigen Beitrag geht es um die Kunst Affirmationen zum positiven Denken zu nutzen. Ich beweise dir innerhalb eines 2-Sekunden-Tests, dass dein Unterbewusstsein unglaubliche Macht besitzt.

Wie üblich habe ich dir auch wieder eine Podcastepisode für dich abgedreht, falls du auf dem Sprung bist und dir das Ganze lieber unterwegs anhören möchtest.



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Was sind Affirmationen überhaupt?


Lass es mich dir mit einer kleinen Geschichte erklären:

Eines Tages kommt ein kleiner Indianerjunge aus dem Stamm der Apachen zum Häuptling „Schlauer Fuchs“ und bittet ihn um Rat:

In meinem Kopf herrscht ein ewiger Kampf. Dort kämpfen zwei Wölfe ohne Unterbrechung miteinander. Ein guter weißer Wolf und ein böser schwarzer Wolf.

Sag mir : Wer wird gewinnen? erlöse mich aus der quälenden Ungewissheit!

Der alte, weise Indianerhäuptling nickt, während er die Friedenspfeife weitergibt und sagt schließlich:

Es wird der Wolf gewinnen, den du fütterst!

Auch wenn diese kleine Geschichte eigentlich eine genaue Erklärung liefert will ich es nicht dabei belassen.

Affirmare (lat.) heißt bekräftigen. Durch Affirmationen bekräftigst du deine positiven Glaubenssätze, damit du ein erfüllteres und glücklicheres Leben leben kannst.

Du hast die Möglichkeit einzelne Worte, Phrasen oder Sätze als Affirmationen zu benutzen. Es ist eine Art Pakt mit dir selbst. Es ist wie eine Vision,die du erschaffst, von der du weißt, dass sie real werden kann.

Hier ein Beispiel, welche Affirmationen ich persönlich benutze:

    Das Leben passiert für mich!
    Ich schaffe Mehrwert und tue Gutes in meinem Umfeld!
    Ich bin dankbar für jeden neuen Tag!
    Ein Leben in Wohlstand und Glück ist mein angeborenes Recht!



Oder du nutzt Affirmationen, wie ein Kumpel von mir(siehe Bild) 😛



Zurück zum Thema! Durch regelmäßiges (tägliches) Wiederholen der Affirmationen sorgst du langfristig dafür, dass du dein Unterbewusstsein versteht, dass diese Gedanken wichtig für dich sind und es den Fokus auf das Erreichen dieser Wünsche legen sollte.

Klingt unwissenschaftlich und verrückt? Dann lass uns einmal ein bisschen tiefer in das Unterbewusstsein eintauchen!

Warum sind Affirmationen wirksam?


Wir alle haben etwas in unserem Gehirn, das sich Reticular Activating System(RAS) nennt, welches wie ein Filter nur bestimmte Informationen durchlässt und andere ignoriert.

Wichtig dabei ist, dass das RAS danach filtert, welche Informationen als (überlebens-)wichtig wahrgenommen werde- wichtig für unsere Ziele,Wünsche und Bedürfnisse.

Sei froh, dass du diesen Filter hast! Sonst würdest du jeden Tag von einer unglaublichen Flut an Informationen und Umweltreizen überwältigt werden.

Ich garantierte dir, dass du dieses Phänomen des RAS schon einmal erlebt hast!

Um dich herum herrscht tosender Lärm, sodass du dein eigenes Wort nicht mehr verstehst! Jedoch hörst du irgendwo in diesem ohrenbetäubendem Krach deinen Namen in der Ferne. Danach steigt der Geräuschpegel wieder an.

Warum hörst du ausgerechnet deinen Namen? Weil der Filter (das RAS) aus der Masse an Informationen, die auf dich einströmen, diese (für dich) wichtige Information-deinen Namen- herausgefischt hat.

Genauso funktionieren Affirmationen,wenn du sie langfristig in dein Unterbewusstsein brennst. Diese Informationen und positiven Glaubenssätze werden genau wie dein Name als wichtiger angesehen, weil sie gewohnt klingen.

Noch immer skeptisch? Lass uns einmal einen Test machen, der die Macht des Unterbewusstseins unter Beweis stellt:

Stell dir jetzt kein grünes Zebra vor- bitte kein grünes Zebra vorstellen!

Was passiert? Ein grünes Zebra tanzt trotzdem in deinem Kopf!

Die Regeln der Affirmationen


Wie du gerade in dem Zebrabeispiel gemerkt hast, habe ich die Negation „nicht“ benutzt.

#Regel 1: Das Unterbewusstsein versteht keine Negationen wie „nicht“ und „kein“. Deshalb ist wichtig deine Informationen so zu formulieren: „Ich bin selbstsicher.“ anstatt „Ich habe keine Angst.“

#Regel 2: Formuliere im Präsens(Gegenwartsform)!

#Regel 3: Wiederhole die Affirmationen mindestens einmal täglich.

Warum Affirmationen keinen magische Pille ist?


In der Essenz können Affirmationen dir dabei helfen positive Denkmuster zu installieren und dadurch selbstbewusster und glücklicher deinen Alltag zu bestreiten.

Ein Grund dafür, dass Affirmationen funktionieren ist die sogenannte kognitive Dissonanz. Kognitive Dissonanz entsteht dadurch, dass ein Mensch mehrere Kognitionen hat – Wahrnehmungen, Gedanken, Meinungen, Einstellungen, Wünsche oder Absichten, die nicht miteinander vereinbar sind.

Das heißt, wenn du dir als Affirmation gesetzt hast: Ich habe mein Idealgewicht, aber regelmäßig ganze Torten zum Frühstück inhalierst, meldet sich die kognitive Dissonanz in Form eines unangenehmen Gefühls.

Und um diese unangenehme Gefühl loszuwerden, bleiben dir dann nur 2 Optionen:

    Du hörst auf die Affirmationen zu wiederholen.


    Du bewegst dich in die Richtung des Ziels.



Wie setzte ich Affirmationen im Alltag ein?


Die Drei-Kontakte-Regel

1. Morgens nach dem Aufstehen blicke ich in den Spiegel und wiederhole die Affirmationen meiner Wahl 15 Mal.

2. Ich habe mir die Affirmationen als Sprachnotiz eingesprochen und höre sie bei alltäglichen Tätigkeiten wie Zähneputzen,Staubsaugen oder beim Sport.

3. Abends notiere ich diese noch einmal handschriftlich(!) in meinem Journal, damit es sich verinnerlicht!


Das ist jedoch das Intensivprogramm! Am einfachsten ist es erst einmal damit zu beginnen die Affirmationen täglich aufzuschreiben.

Affirmationen sind ein mächtiges Werkzeug. Auch Bücher/Filme wie „The Secret“ behandelt dieses Thema.

Seriösere Quellen sind meiner Meinung nach: Die Macht Ihres Unterbewusstseins und John Assaraf : „Having it all“

Ich will ganz ehrlich zu dir sein: Die Dinge, die du durch Affirmationen versuchst in dein Leben zu ziehen, werden nicht eines Tages vom Himmel fallen, ABER Affirmationen helfen dir dein Unterbewusstsein auf den richtigen Kurs zu bringen und erleichtern dir das Ganze enorm.

Am Ende will ich noch ganz kurz Goethe zitieren, der die Essenz perfekt ausgedrückt hat.

Erfolg hat drei Buchstaben. T-U-N



Nur die Handlung bringt den Erfolg und wie mein Kumpel Hendrik Klöters vom Unternehmerkanal zu sagen pflegt: „Nur Umsetzung bringt Umsatz!“

Also wann startest du? Heute! Und welchen Wolf willst du in der Zukunft füttern?

8 Comments

  1. […] das Gehirn permanent im Wandel ist und es wichtig ist, dass wir unser Gehirn mit guten Gedanken und Affirmationen füttern. Zum anderen ist das Thema so komplex, dass ich die ganzen bio-chemischen Prozesse im […]

  2. […] Sehr effektiv ist die RAIN- Technik, die ich dir in diesem Beitrag vorgestellt habe oder die präventive Nutzung von Affirmationen (siehe hier). […]

  3. […] ganz sicher bist, was Affirmationen sind, kannst du dir hier ganz kurz den Blogartikel zum Thema Affirmationen- positives Denken […]

  4. […] und optimistische Affirmationen haben ihren Platz, aber laut Studien ist viel wichtiger, was deine Denkmuster und Denkgewohnheiten […]

  5. […] ganz kurzer Abriss: Affirmationen sind kraftvolle Erinnerungen an das Potenzial, das in uns allen steckt. Durch Affirmationen […]

  6. […] Diese Technik stammt von dem Persönlichkeitsentwicklungsgenie Tony Robbins ist eine verbesserte und erweiterte Form der Affirmationen […]

  7. […] es tut mir leid. Wir können nicht alle unsere Probleme mit Affirmationen und positivem Denken lösen. Eine Smiley auf einem Pflaster auf einem offenen Bruch wird den […]

  8. […] gibt einen großen Unterschied zwischen einer Affirmation und einer Frage. Wenn du dir selbst sagst: "Ich bin glücklich, ich bin glücklich, ich bin […]

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