Mindset: Wie du die Selbstsabotage beendest

Mindset- eines der wohl inflationärsten Worte der letzten Jahre. Die deutsche Übersetzung „Denkweise“ trifft die Definition des Wortes Mindset nicht eindeutig. Hinter dem Konzept des Mindsets steht viel mehr.

Ich will die heute die wichtigsten Grundzüge, die du unbedingt wissen musst, aus Dr. Carol S. Dweck’s gleichnamigen Buch Mindset- Die neue Psychologie des Erfolgs näher bringen.

Das Buch der Autorin Carol Dweck ist extrem gut recherchiert und enthält eine Vielzahl von Fallstudien, die beweisen, dass ein fixed mindset(später mehr), wie sie es nennt, dafür sorgen kann, dass sogar ganze Firmen zugrunde gehen. Auch der wohl größte Trainer in der Persönlichkeitsentwicklung Tony Robbins empfiehlt dieses Buch bei jeder Gelegenheit.

Sie zeigt andererseits aber auf, dass ein positives Mindset maßgeblich verantwortlich ist für den Erfolg von weltberühmten Sportlern wie Michael Jordan und Tiger Woods.

Aber darum soll es heute gar nicht gehen- es soll darum gehen, wie du die Ergebnisse der Studien für dein Gewinnermindset nutzen kannst und dein Leben damit verbessern kannst.

Hier kannst dir das Ganze als Podcastepisode anhören:



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Warum ein schlechtes Mindset dich zurückhält- eine Geschichte



In der Vergangenheit hat es sich bewährt komplexere Konzepte mit einer kleinen Geschichte zu erklären. Genauso will ich es mit dem Konzept hinter dem Mindset machen.

Als kleiner Junge war ich immer von den Zirkustieren fasziniert. Vor allem die Anmut der Elefanten habe ich immer sehr bewundert. Die Dickhäuter waren riesig und stellten innerhalb der Show ihrer Kraft zu Schau.

Als die Show jedoch vorbei war, wurden die so mächtig wirkenden Elefanten angekettet. Das brach mir das Herz. Was aber erstaunlich war,war dass die riesigen Geschöpfe nur mit den Füßen an einen kleinen Holzpfahl gekettet wurden. Dieser Holzpfahl war jedoch nicht viel größer als ein paar Zentimeter.

Es bestand kein Zweifel, dass der Elefant den kleinen Holzpfahl ohne Mühe hätte herausreißen können. Es wäre ganz einfach für ihn gewesen zu fliehen.

Was hält ihn zurück? Warum macht er sich nicht aus dem Staub?

Später sollte ich die Antwort bekommen- er war dressiert. Der Zirkuselefant flieht nicht, weil er schon seit
frühester Kindheit an einen solchen Pflock gekettet ist.Als er noch klein und unschuldig war, gelang es ihm trotz aller Anstrengung aufrund seines geringen Körpergewichts nicht den Pflock aus der Erde zu reißen.

Es musste ihm über mehrere Wochen so ergangen sein. Wahrscheinlich versuchte er es immer und immer wieder, bis er vor Erschöpfung aufgab. Eines Tages, eines für seine Zukunft verhängnisvollen Tages, hatte das Tier sein Schicksal akzeptiert.Dieser riesige, mächtige Elefant, den wir aus dem Zirkus kennen, flieht nicht, weil der Ärmste
glaubt, dass er nicht in der Lage dazu ist.

Die Erinnerung an seine Fehlschläge haben sich zu tief in seine Erinnerung gebrannt. Und wir wissen ja- ein Elefant vergisst nie. Das Tragisch daran ist, dass er diese Erinnerung nie wirklich ernsthaft hinterfragt hat.
Nie wieder hat er versucht, seine Kraft auf die Probe zu stellen.



Mindset: Die Ausgangsstudie


Das Experiment spielt sich in einer Schule ab. Eine Gruppe von Kindern wird in einen Raum geführt. Sie durften es sich gemütlich machen. Daraufhin wurden ihnen Puzzles breit gestellt, die sie lösen sollten.

Das erste Puzzle, das sie lösen sollten, war ziemlich einfach zu lösen, während das zweite eher schwierig war. Die Strategien und Herangehensweisen der Kinder wurden von außen beobachtet.

Der Ergebnisse waren sehr erstaunlich für die Forscher. Als die Kinder mit einem der schwierigen Puzzles konfrontiert wurden, sprang ein 10 jährige Junge auf, rieb sich die Hände und schrie laut:“ Ich liebe Herausforderungen!“ Dieses Verhalten war jedoch kein Einzelfall. Es gab jedoch auch eine andere Gruppe von Kindern, die, sobald sie sahen, dass das Puzzle zu schwer war, sofort aufgaben ohne es überhaupt versucht zu haben.

Das Erstaunliche war jedoch, dass einige Kinder es sogar liebten an dem Puzzle- der Herausforderung- zu scheitern. Sie liebten es, weil sie wussten, dass sie daraus lernen und an der Herausforderung wachsen. So etwas kennen wir in der Erwachsenenwelt äußerst selten. Wie konnten die Kinder persönliche Niederlagen lieben?

Jeder hat ein Vorbild im Leben, das den Weg in einem kritischen Moment des Lebens aufzeigt. Wie die Autorin berichtet, waren es in diesem Moment für sie die Kinder.

Dieses kleine Experiment war nämlich der Ausschlaggeber dafür, dass sie erforschen wollte, was dafür sorgt, dass einige Kinder Niederlagen und Scheitern als Geschenk ansehen können. Was wissen die Kinder,das wir Erwachsenen nicht wissen?

Ist das denn deine so neuartige Idee ? Jein! Natürlich gibt es Sprichworte wie „Rom wurde nicht in einer Nacht gebaut.“, die auf Ähnliches anspielen, aber 20 Jahre Forschung und zahlreiche Studien in dem Bereich haben die Psychologin zu dem Schluss geführt, dass es essentiell ist eine gewisse Sicht zu entwickel um erfolgreich Ziele zu erreichen und ein gutes Leben zu leben.



Wie passiert das Ganze und wie kann ein einzelner Glaubenssatz deine Psychologie und damit dein Leben transformieren ?

Welches Mindset hast du?- finde es heraus


Beantworte diese 5 Fragen wirklich ehrlich und dann kann ich dir sagen, ob du eher ein fixiertes Mindset oder ein Mindset des Wachstums.

1. Bist du die Art von Person, die denkt, dass es nicht viel zu rütteln gibt an deiner Persönlichkeit und diese sich seit der Kindheit gefestigt hat?

2. Glaubst du, dass du dich unabhängig von der Person, die du jetzt bist, ändern kannst?

3. Glaubst du, dass du Dinge zwar ändern kannst, aber die Grundzüge immer gleich bleiben?

4. Denkst du, dass die selbst fundamentale Dinge und Charaktereigenschaften von dir selbst verändern kannst?

Die Fragen 1 und 3 stehen für ein fixiertes Mindset, während die Fragen 2 und 4 für ein Mindset des Wachstums stehen.

Die meisten von uns, werden sich jetzt stolz auf die Schulter klopfen, weil sie eher ein Mindset des Wachstums haben. Problem daran ist, dass das fixierte Mindset sich eher unterbewusst einschleicht.

99 % der Bevölkerung sind Mischtypen. Wir haben häufig in unterschiedlichen Bereich ein jeweils unterschiedliches Mindset.

Ich selber habe mich beispielsweise dabei erwischt, dass ich behauptet habe, einfach schlecht in den Themenbereichen Physik und Kunst zu sein- ein klassisches fixiertes Mindset.

Ein Mindset des Wachstums hätte ich gezeigt, wenn ich mir eingestanden hätte, dass ich aufgrund eines mangelnden Interesses einfach keine Zeit und Anstrengung in die Sachen gesteckt habe. So hätte ich meinen Fokus weg von den limitierenden Glaubenssätzen gelenkt und hin zu der Tatsache, dass der Weg zum Erfolg in diesen Bereich kein Talent, sondern harte Arbeit ist.

Wie viele Leute geben ihre Träume auf, weil sie angeblich kein Talent dazu haben?

Wenn du dich für ein neues Mindset öffnest, betrittst du eine vollkommen neue Welt, wie Carol Dweck in den Studien eindrucksvoll belegt. Das Gute ist, dass du die Wahl hast.

Es ist die Wahl zwischen dem fixierten Mindset oder eines Wachstumsmindsets. Ich will dich in diesem Blogpost bzw. in dieser Podcastepisode gar nicht mit Studien und Fakten langweilen, sondern dir direkt die Ergebnisse der verschiedenen Mindsets präsentieren.

Das fixierte Mindset


In der Welt des fixierten Mindsets denken wir häufig (unterbewusst) schwarz oder weiß. Entweder sind wir begabt oder unbegabt in einer Sache. Menschen mit diesem fixierten Mindset haben immer das unterbewusste Gefühl ihr Selbstbild (egal ob positiv oder negativ) beweisen zu müssen.

So ist in dieser Welt eine kleine Niederlage ein Beweis für Inkompetenz, eine schlechte Note der Beweis für Dummheit und die Meinung anderer die Realität der Person.

Unterbewusst wird Anstrengung verurteilt und abgelehnt, weil „intelligente Leute nicht lernen müssen“ oder „dumme Leute“ es erst gar nicht versuchen müssen- so zumindest der Gedankengang. Diese Leute glauben, dass die Qualitäten von Personen in Stein gemeißelt sind. Genau das erschafft den Drang des Egos sich immer wieder aufs Neue beweisen zu müssen.

Besonders aussagekräftig ist ein Experiment aus der Columbia University. Dort wurden die Gehirnwellen der Menschen mit verschiedenen Mindsets gemessen- mit interessanten Ergebnissen.
Ihnen wurden schwierige Fragen gestellt, während ihre Gehirnströme gemessen.

Es zeigte sich, dass die Menschen mit einem fixierten Mindset nur interessiert an der Tatsache waren, ob sie richtig oder falsch lagen. Die richtige Antwort interessierte sich nicht. Es ging ihnen nicht um das Lernen, sondern nur um die Bestätigung des Egos.

Weitere Studien zeigen ebenfalls, dass Menschen mit einem fixierten Mindset anfälliger für Depressionen waren und je depressiver sie wurden , desto weniger haben sie auch in Richtung ihres Ziels hingearbeitet.

Weißt du warum ? Aus Angst und falschem Stolz des Egos- nichts ist schwerer als zu gestehen, dass man alles gegeben hat und es nicht gereicht hat. Sobald du es jedoch versuchst, kannst du keine Ausreden mehr finden im Sinne von : „Wenn ich mich wirklich angestrengt hätte, hätte ich (hier verlorenen Traum einfügen) sein können.

So passiert es, dass diese Menschen ein Leben nach den Vorstellung anderer Menschen leben und ein minimales persönliches Wachstum erleben, weil sie in ihrem fixierten Mindset gefangen sind. Ein sehr viraler Artikel in den New York Times fasst es perfekt zusammen. Fehler werden im fixierten Mindset nicht als Aktion( Ich bin gescheitert), sondern als Identität (Ich bin ein Versager) wahrgenommen.

Gefangener des eigenen Verstands



Das Mindset des Wachstums


In der Welt des Wachstumsmindsets sind die Weltsichten grundlegend anders. Anstrengung und Fleiß gelten als essentiell zur Erreichung von Zielen und Erfolg. Talent oder Begabung ist dagegen nur ein untergeordneter Faktor. Malcolm Gladwell schreibt in seinem Buch Überflieger- Warum manche Menschen erfolgreich sind – und andere nicht ebenfalls, dass die genialen Köpfe, die wir so bewundern ein Produkt von mindestens 10.000 Stunden sorgfältigster Arbeit in ihrem Bereich.

Menschen mit einem Mindset des Wachstums suchen nicht nur die Herausforderung, sondern gehen in dieser auf.
Es geht um das tägliche Wachsen der Persönlichkeit. Das beste Beispiel sind Kinder. Kindern ist es egal, ob sie Fehler machen oder hinfallen. Beim Lernen von komplexen Dingen wie dem Sprechen und Laufen scheitern sie sogar hunderte Male.

Oft lesen wir ja in Büchern oder Blogbeiträgen von erfolgreichen Menschen Tipps wie: „Glaube an dich selbst!“ oder „Riskiere mehr!“ . Ich bin ganz ehrlich zu dir: Ohne das Wissen über das Mindset des Wachstums kann man diese Tipps nicht wirklich beherzigen. Alle großen Persönlichkeiten der Geschichte haben dieses Mindset, dass sie durch Anstrengung ihre Ziele selbst in der Hand haben und sie als Person wachsen müssen, damit sie den gewünschten Erfolg haben.

Und wie oben angedeutet sehen Menschen mit dem Mindset des Wachstums Fehler als Chance zum persönlichen Wachstum an und nicht als aussagekräftiges Urteil über ihre Person.

Ja! Auch in einem Mindset des Wachstums ist eine Niederlage manchmal eine schmerzvolle Erfahrung, aber es definiert nicht unseren Charakter. In dieser Art des Mindsets ist es möglich seine eigene Arbeit wert zuschätzen, aber jedoch unabhängig vom Ergebnis.

Beispiel für ein fixiertes Mindset- Wie würdest du reagieren ?


Stell dir vor, dass du dich für einen Job beworben hast. Dies war die einzige Stelle, um die du dich beworben hast, weil du deine Karten darauf gesetzt hast, dass du die Stelle bekommst. Du warst ziemlich optimistisch, weil viele Leute dich und deine Arbeit in diesem Bereich für aufregend und originell halten. Trotzdem wurdest du abgelehnt.

Die Reaktion in einem fixierten Mindset:

Zuerst wirst du dir erzählen, dass die Stelle sehr umworben war, damit es nicht auf dich zurückfällt. Sie hatten wahrscheinlich so viele Bewerber, sodass sie nicht mehr akzeptieren konnten.

Dann meldet sich die Stimme in deinem Kopf, die dir sagt, dass du dir nur etwas vorspielst und rationalisiert. Sie sagt dir, dass deine Arbeit durchschnittlich ist. Nach einer Weile glaubst du den Mist wahrscheinlich sogar. Es müssen schließlich Experten gewesen sein. Du warst es wahrscheinlich nicht wert. Wie du diesen inneren Kritiker beruhigst, erfährst du hier.

Mit etwas Anstrengung schaffst du es dich wieder in die erste Ausrede der vielen Mitbewerber zu stürzen, sodass du dich etwas besser fühlst. Trotzdem hast du nur auf der Stelle getreten. Alles, was du bisher getan hast, war mit dir selbst zu reden.

Jetzt fängt erst das Wachstum an!

Die Reaktion im Wachstumsmindset:

Was könntest du jetzt tun um die Situation zu verbessern? Weder die Umstände noch jemand anders hat dich bestraft mit diesem Schicksalsschlag. Du allein hast alles selbst in der Hand. Welche Schritte könntest du jetzt unternehmen, um aus der Situation das Beste herauszuholen? Gibt es Leute in deinem Umfeld, die dir helfen können? Wie kannst du dich für den Arbeitgeber so wertvoll machen, dass er dich das nächste Mal gar nicht mehr ablehnen kann?

Da das Ganze eine wahre Geschichte ist, die im Buch berichtet wird, kann ich dir sagen, was eine Person mit einem Mindset des Wachstums machen könnte. Auch sie war Teilnehmerin an einer Studie von Dr. Dweck zur Auswirkung des Mindets.

Nachdem sie über die Differenzierung vom fixierten Mindset und Mindset des Wachstums aufgeklärt wurde, rief sie die Schule an und sagte Folgendes :"Entschuldigung, dass ich ihren Entscheidungsprozess störe, aber ich wollte mir nur ein Feedback zu meiner Bewerbung einholen und fragen, was ich bei der nächsten Bewerbung verbessern könnte. Ich wäre dankbar, wenn sie mir eine Rückmeldung geben könnten.

Anstatt beleidigt aufgrund der Absage zu sein und die Schule aufgrund dieser Ablehnung zu verfluchen, nahm sie die Initiative selbst in die Hand und suchte nach einer Chance ihre Situation zu verbessern und daraus zu lernen- kurz gesagt: zu wachsen.

Mit dem Ergebnis hätte niemand gerechnet. Obwohl sie ein Feedback erwartete, überstieg das Resultat ihre Erwartungen. Einige Tage später wurde sie angerufen und ihr wurde der Job angeboten, für den sie zuvor abgelehnt wurde. Sie hat also nicht nur eine Rückmeldung bezüglich ihrer Bewerbung bekommen, sondern sogar den Job, den sie sich erhoffte.

Du sagst jetzt wahrscheinlich: "Das ist zwar eine schöne Geschichte, aber das klappt garantiert nicht immer!" Und da hast du Recht! Die meisten hätten in diesem Fall den Job vermutlich trotzdem nicht bekommen, aber alleine ein Feedback mit möglichen Verbesserungsvorschlägen ist Gold wert, weil nur das den Grundstein für persönliches und berufliches Wachstum legt.

Warum 90 % der Bevölkerung in manchen Bereichen trotzdem ein fixiertes Mindset haben


Wie eben angedeutet, ertappe ich manchmal auch mich selbst, dass ich unüberlegte Äußerungen mache, wie :" Das könnte ich nie!" Die Wahrheit ist, dass ich in diesen Bereich einfach zu wenig Zeit gesteckt habe und mein Wissen (noch) nicht ausreicht, um in diesem Bereich gut zu sein. Wenn andere das können, warum sollten wir es nicht auch können?

Alles, was wir heute das Leben nenne, wurde von Menschen geschaffen, die nicht intelligenter waren, als wir selbst.- Steve Jobs





Natürlich haben die Leute mit fixiertem Mindset auch schon Sprüche gehört, wie "Beim Erfolg geht es darum dein bestes Ich zu werden- nicht um die anderen!" oder " Anstrengung ist der Weg zum Ziel ". Das Problem ist nur, dass sie es nicht in de Praxis bringen können und unterbewusst noch nicht verinnerlicht haben.

Wenn man sich 20 Jahre einredet, dass man etwas nicht kann, kann man diesen Glaubenssatz nicht in 2 Tage ändern.

Und ich bin ganz ehrlich zu dir! Der Grund dafür, dass ich in einigen Bereichen noch nicht da bin, wo ich sein möchte, ist, dass ich unterbewusst in manchen Bereichen noch nicht lange ein Mindset des Wachstums angenommen habe oder sogar noch in einem fixierten Mindset feststecke. Gerade, wo ich die Zeilen schreibe, bin ich auch nicht sicher, ob ich die Zeilen für dich oder für mich schreibe.

Kann man das Mindset ändern oder ist es ein fester Bestandteil?


Gute Nachrichten! Laut Dr. Dweck's Forschungen kann man das! Allein durch das Wissen über die verschiedenen Mindsets kannst du beginnen anders zu handeln. Du ertappst dich plötzlich in Situationen, in denen du früher das Handtuch geschmissen hättest und wechselst in das Mindset des Wachstums. Plötzlich hinterfragst du, wie du das Segel selbst in die Hand nehmen kannst und an einer schwierigen Situation wachsen kannst. Du fliehst nicht mehr vor ihr.

Niemand lacht über Babies, dass sie dumm sind, weil sie nicht laufen und reden können. Sie haben es einfach noch nicht gelernt. Das ist auch der Grund, warum Kinder so schnell lernen. Sie werden nicht davon zurückgehalten Fehler zu machen und lieben es zu lernen. Auch Erwachsene können das ! Aber sie müssen es wieder lernen.

Wandel ist nie so einfach, wie wir denken, aber alle mit denen du gesprochen hast, werden dir sagen, dass es das wert war. Die Menschen, die in bestimmten Bereichen eine große Veränderung durchgeführt haben, werden berichten, dass sie Dinge fühlen, die sie nie gefühlt haben und Dinge denken, die sie nie gedacht haben. Und das Ganze passiert durch ein kleines Umdenken in unseren Köpfen.

Wandel passiert im Leben immer von innen nach außen! Wird ein Mindset des Wachstums auf einen Schlag dein Lebe vom einen auf den anderen Tag um 360° drehen? Vermutlich nicht. Aber es wird dir ein erfüllteres, glücklicheres und lebendigeres Leben als je zuvor.

Wie integrierst du ein neues Mindset in dein Leben ?


Dank an deine Vorbilder, Helden oder Leute, die du bewunderst. Was machen sie anders? Welche Denkmuster und Gewohnheiten haben diese Menschen? Welche Fähigkeiten müsstest du lernen um die selben Ergebnisse zu erzielen.Du wirst bemerken, dass auch diese Menschen Jahre an Anstrengung und Arbeit in sich und ihre Ziele gesteckt haben.

Lerne deren Strategien und lies ihr Bücher! Studiere ihr Verhalten und teste es in deinem Leben.

Jeder Tag gibt dir eine einzigartige Chance zu wachsen und deine Fähigkeit auszuweiten. Wie erinnerst du dich an diese Chancen? Du erinnerst dich daran, indem du dir folgende Fragen an einen Spiegel in deinem Zimmer/Badezimmer hängst:

1.Schritt: Was kann ich heute tun um zu wachsen? Welche eine Sache kann ich heute tun, die mir ein wenig Angst macht?

2.Schritt: Forme einen Tagesplan und plane jeden Tag fest ein an einer Sache zu arbeiten, in der du besser werden willst. Nimm dir die Zeit mindestens 30 Minuten an einer Sache zu arbeiten willst, die früher unmöglich schien.(egal ob beruflich, persönlich oder bezogen aufs Liebesleben)

3.Schritt: Wann, Wo und Wie werde ich das Ganze umsetzen? Mache es so konkret wie möglich und trage es ebenfalls in deinen Kalender ein. Es ist eine Verabredung mit dir selbst, die du nicht verpassen darfst!

4.Schritt: Wenn du erfolgreich warst am Ende des Tages, frage dich: Wie wäre der nächste logische Schritt? Wie könnte ich dieses Wachstum aufrecht erhalten und morgen weiter wachsen?

Und egal, wie sehr du es nicht tun möchtest, denk daran, was Goethe gesagt hat: Erfolg hat 3 Buchstaben T-U-N! Tu es trotzdem !

Das mag simpel klingen, aber es ist wirklich nicht einfach jeden Tag ohne Ausnahme eine Sache zu tun, die dich aus deiner Komfortzone herauszieht und dir Angst macht ! Hinter deiner Angst, ist die Person, die du werden willst.

Du gehst entweder den einen oder den anderen Weg. Dann kannst du dich auch direkt für den Weg entscheiden, den du selbst wirklich gehen möchtest.

Lade dir hier die 4 Schritte herunter, damit du sie über deinen Spiegel hängen kannst.

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13 Comments

  1. […] nächste Schritt ist es kleine aber ausgewählte Veränderungen in deinem Mindset vorzunehmen. Wirklich langanhaltender Wandel passiert nicht über Nacht- auch wenn die Medien es […]

  2. […] Oft ist es einfach uns vorzustellen, dass es da einen Kerl mit Hörnern gibt, der uns Schwierigkeiten bereitet anstatt zu realisieren, dass wir uns häufig selbst im Weg stehen. […]

  3. […] Basis des Beitrags ist das Wissen, dass wir etwas ändern können. Ohne diese Grundlage in deinem Glaubenssystem fühlst du dich hilflos, als ob das Ganze nicht in […]

  4. […] Hebels (d.h. wie viel potenzielle Macht wir in uns selbst für möglich halten) und 2. unser Mindset , mit dem wir die Macht generieren können uns zu […]

  5. […] spreche, kommt durch inkrementelle Veränderung. Durch kleine Tweaks in unserer Körpersprache und Mindset können wir Präsenz erreichen. Wir können die Präsenz selbst hervorrufen. In gewissem Maße geht […]

  6. […] Oft ist es einfach uns vorzustellen, dass es da einen Kerl mit Hörnern gibt, der uns Schwierigkeiten bereitet anstatt zu realisieren, dass wir uns häufig selbst im Weg stehen. […]

  7. […] Formen unser Glaubenssätze ist ein hochgradig spannendes Thema, aber nicht Teil dieses […]

  8. […] neu erworbenen Wissen gibt es eigentlich nur noch eine Sache, die dich abhalten kann: ein fixiertes Mindset, wie Carol Dweck- die Forscherin, die sich auf Motivationspsychologie und Mindset spezialisiert […]

  9. […] Oft ist es einfach uns vorzustellen, dass es da einen Kerl mit Hörnern gibt, der uns Schwierigkeiten bereitet anstatt zu realisieren, dass wir uns häufig selbst im Weg stehen. […]

  10. […] Formen unser Glaubenssätze ist ein hochgradig spannendes Thema, aber nicht Teil dieses Blogposts. Wir wollen uns in diesem […]

  11. […] Diabolos ist das antike, altgriechische Wort für Teufel. Wortwörtlich heißt es: Derjenige, der Schwierigkeiten / Widerstände in den Weg legt. Oft ist es einfach uns vorzustellen, dass es da einen Kerl mit Hörnern gibt, der uns Schwierigkeiten bereitet anstatt zu realisieren, dass wir uns häufig selbst im Weg stehen. […]

  12. […] spreche, kommt durch inkrementelle Veränderung. Durch kleine Tweaks in unserer Körpersprache und Mindset können wir Präsenz erreichen. Wir können die Präsenz selbst hervorrufen. In gewissem Maße geht […]

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