Emotional unerschütterlich: Die 4 Schlüssel um emotionale Intelligenz und Stärke aufbauen zu können

Emotionale Intelligenz ist ein von John D. Mayer eingeführter Begriff. Er beschreibt die Fähigkeit, eigene und fremde Gefühle (korrekt) wahrzunehmen, zu verstehen und zu beeinflussen.

Es hat also weniger mit kognitiver Intelligenz zu tun.

Die Art und Weise, wie wir uns selbst wahrnehmen, hat enorme Auswirkungen auf unsere Art und Weise zu leben und unseren Erfolg im Leben.

Genauso wie ein Samen nur durch eine Mischung von Sonnenlicht, Wasser und Nährstoffen wachsen kann, brauchen auch wir eine Palette von verschiedenen Erfahrungen und Gedanken um uns selbst zu formen.

In dieser Episode erfährst du, was du brauchst um emotional unerschütterlich zu werden und allen Herausforderungen des Lebens mit emotionaler Stärke trotzen zu können

persönlich wachsen

Hör dir hier die passende Podcastepisode an:

Sturheit oder emotionale Intelligenz ? - eine Geschichte

Manche Geschichten sind einfach zu verrückt um wahr zu sein. Diese gehört definitiv dazu, aber gerade solche Geschichten offenbaren eine Menge über die Psyche und die gelegentliche Verrücktheit von uns Menschen.

Dies ist ein realer Funkspruch, der zwischen Spaniern und Amerikanern am 16. Oktober 1997 statt gefunden hat . Er lautet wie folgt:

Spanier: Hier spricht A853 zu ihnen, bitte ändern sie ihren Kurs um 15 Grad nach Süden um eine Kollision zu vermeiden ... Sie fahren direkt auf uns zu.

Amerikaner: Wir raten ihnen, ihren Kurs um 15 Grad nach Norden zu ändern um eine Kollision zu vermeiden.

Spanier: Negative Antwort. Wir wiederholen: ändern sie ihren Kurs um 15 Grad nach Süden um eine Kollision zu vermeiden.

Amerikaner: (eine andere amerikanische Stimme) Hier spricht der Kapitän eines Schiffes der Marine der Vereinigten Staaten von Amerika zu ihnen. Wir beharren darauf: ändern sie sofort ihren Kurs um 15 Grad nach Norden, um eine Kollision zu vermeiden.

Spanier: Dies sehen wir weder als machbar noch erforderlich an, wir empfehlen ihnen ihren Kurs um 15 Grad nach Süden zu ändern um eine Kollision zu vermeiden.

Amerikaner: (stark erregter, befehlerischer Ton) Hier spricht der Kapitän Richard James Howard, Kommandant des Flugzeugträgers "USS Lincoln" von der Marine der Vereinigten Statten von Amerika, das zweitgrößte Kriegsschiff der nordamerikanischen Flotte. Uns geleiten zwei Panzerkreuzer, sechs Zerstörer, fünf Kreuzschiffe, vier U-Boote und mehrere Schiffe, die uns jederzeit unterstützen können.

Wir sind in Kursrichtung persischer Golf, um dort ein Militärmanöver vorzubereiten und im Hinblick auf eine Offensive des Irak auch durchzuführen. Ich rate Ihnen nicht ... ich befehle ihnen Ihren Kurs um 15 Grad nach Norden zu ändern!!! Sollten Sie sich nicht daran halten, so sehen wir uns gezwungen die notwendigen Schritte einzuleiten, die notwendig sind um die Sicherheit dieses Flugzeugträgers und auch die dieser militärischen Streitmacht zu garantieren. Sie sind Mitglied eines alliierten Staates, Mitglied der NATO und somit dieser militärischen Streitmacht ...

Bitte gehorchen Sie unverzüglich und gehen Sie uns aus dem Weg!

Spanier: Hier spricht Juan Manuel Salas Alcántara. Wir sind zwei Personen. Uns geleiten unser Hund, unser Essen, zwei Bier und ein Mann von den Kanaren, der gerade schläft. Wir fahren nirgendwo hin, da wir mit ihnen vom Festland aus reden. Wir befinden uns nämlich in einem Leuchtturm.

Leuchtturm Geschichte

Eine echt verrückte Szene, die tiefe Einblicke in unsere menschliche Psyche gibt.

Auch viele Menschen reagieren emotional auf Autopilot, ohne wirkliche Aufmerksamkeit, sondern eventuell sogar mit enormer Sturheit .Es gibt jedoch auch die Gruppe von Menschen, die glauben, dass Emotionen sie davon abhalten das zu erreichen, was sie erreichen wollen und diese deshalb als Feind ansehen und ich mit Händen und Füßen dagegen wehren.

Das Ergebnis ist gleich. Der Widerstand gegen eine einmal angenommene Meinung oder eine Emotion und ein Selbstbild, an das sich das Ego einmal geknüpft hat, ist schwer wieder los zu werden.

Was ist Emotionale Intelligenz und Stärke ?

Wie eben schon erwähnt, hat emotionale Intelligenz das Ziel uns achtsamer in Bezug auf unsere Emotionen zu machen und sie zu akzeptieren.

Diese Werkzeuge und Tipps werden dicht zu einer perfekten Person machen , die niemals etwas falsches sagt oder denkt oder nie Zweifel und Unsicherheiten hat, sondern werden dir helfen selbst mit den schwierigsten Emotionen Frieden zu schließen und deine Fähigkeit erhöhen Spaß an zwischenmenschlichen Beziehungen zu haben und dein Leben nicht als Gefangener deines eigenen Selbstzweifels zu leben.

Nur dadurch haben wir die Möglichkeit emotional aufzublühen und als Persönlichkeiten zu wachsen.

Aristoteles Sicht auf das gute Leben und emotionale Intelligenz

Aristoteles gut leben

Aristoteles hatte eine interessante Sichtweise in Bezug auf Glück. Im Griechischen ist das gute Leben und das Glück als wachsendes, aufblühendes Leben beschrieben.

Das Aufblühen ist ein Fakt und kein Gefühl. Wir blühen auf, wenn wir als Persönlichkeit wachsen. Wir blühen auf, wenn wir über unseren Tellerrand schauen. Wir blühen auf, wenn wir derjenige oder diejenige werden, die wir sein könnten.

Was Aristoteles verstand war, dass das Wachstum, das Besser-werden und der Blick über den Tellerrand die Grundlage des Glücks bildet. Schon bei Kindern können wir diese erstaunliche Leichtigkeit beobachten. Sie erforschen, sorgen sich nicht, klettern Bäume hoch und testen ihre Grenzen.

Was hat das Ganze mit Stärke und Anpassungsfähigkeit zu tun ?

Okay- damit haben wir den emotionalen Teil abgehakt. Was heißt Intelligenz und Stärke in diesem Beispiel ? Das Ganze ist darauf ausgelegt flexibel und anpassungsfähig auf die Widerstände und Hindernisse zu reagieren, die dir in den Weg geworfen werden.

Ein immer weiter anwachsender Korpus von Recherche zeigt, dass emotionale Starrheit (das Gegenteil von emotionaler Intelligenz) stark mit psychologischen Krankheiten- Depression und Angst eingeschlossen, korreliert. Emotionale Starrheit beinhaltet das zwanghafte Festhalten an Verhaltensweisen, die keinen höheren Zweck für uns erfüllen und uns sogar schaden und das nur aus dem Grund, weil wir gewisse Gedanken und Emotionen als unsere Realität akzeptiert haben.

Festgefahrene Reaktionen entstehen dann aus der alten , selbstzerstörerischen Geschichte heraus, die wir uns immer wieder selbst erzählen. Die kann sich beispielsweise so anhören:

  • Ich in so ein Verlierer.
  • Ich scheitere bei allem, was ich anfasse.
  • Ich bin nicht liebenswert genug .
  • Ich kann anderen nicht vertrauen.

  • Aber was erzähle ich dir da ? Jeder kennt seine erfundenen Geschichten am besten.

    Emotionale Intelligenz und emotionale Anpassungsfähigkeit heißt nicht desillusioniertes, positives Denken, sondern es geht darum eine andere Bedeutung für die Situation und eventuell auch für Leid zu vergeben.

    Viktor Frankl sagte:

    Zwischen jedem Stimulus und jeder unser Antwort darauf ist eine Lücke. In dieser Lücke unser Wachstum und unsere Freiheit.

    Wir können zwar nicht bestimmen, welche Gedanken hoch kommen und welche nicht, aber wir können entscheiden, wie wir reagieren.

    Emotional intelligente und starke Menschen sind anpassungsfähig. Sie zeigen Flexibilität und Anpassungsfähigkeit in dieser sich schnell verändernden und komplexen Welt.

    Du wirst im Verlauf dieses Blogbeitrags die 4 Schlüssel zur emotionalen Intelligenz kennenlernen, mit denen du große Level von Stress, Rückschlägen und Ungewissheiten trotzen kannst.

    Heißt das, dass du nie wieder Ärger oder Stress empfinden wirst ? Nein ! Es heißt nur, dass du diesen Emotionen mit Neugier und Akzeptanz begegnest anstatt dich selbst dafür zu verurteilen.

    Du hast keine emotionale Intelligenz ? - Dann stimmt etwas nicht mit dir

    Andersartigkeit

    Doch unser aktuelles Gesellschaftssystem und Konsumentenkultur hebt die Idee hervor, dass alles immer in unser Kontrolle liegt und Versagen dadurch immer unsere eigene Schuld ist, weil wir nicht Produkt xyz von der Firma A besitzen. Dinge, die wir gerade nicht haben, müssen natürlich ersetzt werden.

    Es kriselt einen Tag in der Beziehung. ERSETZEN ! Du hast andere Werte als die Gesellschaft ? Lass uns das gerade biegen! ERSETZEN !

    Leider wenden wir diese Strategie auch auf unser eigenes Mindset an. Wir kaufen Produkte, materielle Güter oder versuchen die innere Leere zu füllen, indem wir

    ACHTUNG! Persönliche Meinung: Auch wenn der Rat: "Denk ab heute doch einfach immer positiv und deine Probleme lösen sich in Luft auf!" ist zwar nett gemeint, aber nicht wirklich hilfreich.

    Der zwanghafter Versuch problematische Gedanken und Gefühle zu unterdrücken und mit positiven zu überschreiben schlägt häufig ins Gegenteil um.

    Negative Gedanken sind kein Grund sich zu verurteilen, weil sie normal sind. Es ist Teil des Menschseins, aber das Festhalten daran ist selbstgewählt.

    Bei dem Prinzip der emotionalen Intelligenz und Anpassungsfähigkeit geht es nicht darum schwierige Situationen zu vermeiden, sondern eher darum ihnen mit Akzeptanz und Mut entgegen zu gehen.

    Die häufigsten 2 Auslöser für emotionale Instabilität

    emotional instabil

    Der menschliche Verstand ist eine Sinn-Such-Maschine. Und das ist auch gut so. Bei den Milliarden von Informationen, die uns jeden Tag bombardieren, ist es extrem wichtig, das wir Ereignisse und Erlebnisse in Kategorien einteilen und einen Sinn dahinter suchen.

    Der Sinn dahinter ist es also uns selbst Geschichten zu erzählen um unsere Erlebnisse zu organisieren und mentale Gesundheit zu behalten.

    Die Geschichten sind oft sehr abstrus und haben verschiedene Faccetten:

  • Meine Eltern haben sich scheiden lassen, nachdem ich auf die Welt kam. Deshalb bin ich schuldig für den Alkoholismus meines Vaters.
  • Ich bin nun einmal schüchtern und kann keine Frauen ansprechen.
  • Ich bin gescheitert und das macht mich zum Verlierer.

  • ....

    Wir erschaffen solche Geschichte alltäglich in unserem Leben und die Reaktion eines untrainierten Verstandes läuf auf Autopilot ab und fokussiert sich auf diese Dinge, um sie zu stützen.

    Der Verstand ist schon verrückt. Derselbe Verstand kann mit derselben objektiven Geschichte Himmel und Hölle erschaffen.

    Glaub nicht immer, was du denkst ! DU bist nicht deine Gedanken. Jeden Tag kommen Tausend und Abertausende Gedanken in deinen Kopf- dein Verstand teilt sie dann in Kategorien ein: positiv, negativ usw. Wichtig ist jedoch, dass wir Acht geben, mit welchen Gedanken wir uns identifizieren.

    Nein, es tut mir leid. Wir können nicht alle unsere Probleme mit Affirmationen und positivem Denken lösen. Eine Smiley auf einem Pflaster auf einem offenen Bruch wird den Schmerz nicht immer vergehen lassen. Deshalb ist wichtig zu entscheiden, wen wir kontrollieren lassen- den Gedanken oder den Denker?

    Auslöser 1 für emotionale Instabilität- Schuld in den eigenen Gedanken suchen

  • Ich dachte, dass es sich ohnehin nicht lohnt. Deshalb habe ich erst gar nicht angefangen.
  • Ich dachte, dass es sich blöd anhören könnte. Deshalb habe ich mich nicht zu Wort gemeldet.
  • Ich dachte, dass ich mich blamieren könnte. Deshalb habe ich Person xyz nicht angespochen.
  • Ich dachte, dass mir Geld/ Intelligenz/Willenskraft (etc...) fehlt. Deshalb habe ich das, was immer mein Wunsch war, nicht verfolgt.
  • In jedem dieser Beispiele gibt der Sprecher seinem oder ihren Gedanken die Schuld fürs Handeln oder Nicht-handeln.
    Um Viktor Frankls Worte aufzugreifen, gab es keinen ausreichenden Raum zwischen Stimulus und Antwort.

    Doch Gedanken und alte Geschichten allein sind keine Auslöser für Verhalten. Gedanken sind mentale Events, die auch wieder verblassen. Was wir tun haben immer noch wir in der Hand und manchmal neigen wir dazu Gedanken die Schuld zu geben.

    Auslöser 2 für emotionale Instabilität- Monkey mind

    monkey mind

    Monkey mind ist ein aus dem Buddhismus stammendes Konzept, das den inneren Kritiker beschreibt, der permanent alles bewertet, kommentiert und kritisiert, was wir tun.

    Es kann beispielsweise so klingen: "Heute werde ich mich meiner Angst stellen und xyz machen ! Aber was ist, wenn ich es nicht schaffen und dann scheitere. Dann werden mich alle auslachen und ich werde sozial ausgegrenzt sein und einsam sterben."

    Von außen klingen diese Gedankengänge lächerlich, aber wir haben uns vermutlich alle schon eine solche Negativschleife gedacht. Selbst diese Gedankengänge produzieren diese Angst, obwohl sie gar nicht real ist und noch nicht eingetreten ist.

    Wir sind also erschöpft von einer fiktionalen Diskussion mit dem inneren Kritiker in unserem Kopf.
    Hach! Unser Gehirn ist schon ein seltsames Werkzeug !

    Wenn wir in diesem monkey mind Modus sind, ist es schnell passiert, dass wir aus einer Mücke einen Elefanten machen und dadurch unsere wertvollsten Ressourcen verschwenden- Energie und Zeit.

    Aber noch schlimmer. Du wandelst zwischen den Scheinwelten zwischen Vergangenheit und Zukunft und lehnst das einzige ab, was du besitzt- den Moment im JETZT. Wir vergessen dann die Sonne an einem warmen Frühlingstag oder die Dankbarkeit für unser Leben, die durchaus angebracht ist.

    Kurz gesagt: Wir geben unserem Gehirn nicht genug freien Raum, den es braucht um Lösungen zu finden. Vielleicht sogar die Lösung für das Problem, das wir versuchen zwanghaft zu unterdrücken und zu bekämpfen.

    Monkey mind ist besessen nach der Vergangenheit (Ich werde niemals verzeihen, was er getan hat) und nach der Zukunft ( Wenn das passiert, werde ich endlich glücklich sein). Monkey mind zieht dich aus dem Moment heraus und damit aus dem schönsten Gefühl, das ein Mensch haben kann.

    Wir haben im Ganzen ca. 7 Basisemotionen: Freude, Wut, Trauer, Angst, Überraschung, Verachtung und Ekel.
    Der Rest der Emotionen ist eine Mischform aus diesen. All diese Emotionen sind noch immer Teil von uns und haben uns geholfen Milllionen von Jahre Evolution zu überleben- auch wenn sich manche nicht immer angenehm anfühlen, sind sie Schutzmechanismen gegen den Tod.

    Ist das der Grund, warum wir nicht versuchen sollten sie zu vermeiden, sondern sie als nützlich zu akzeptieren?

    Du hast es erfasst ! Darum soll es im folgenden Beitrag gehen:

    Die 4 Schlüssel zur emotionalen Intelligenz

    Wie du raushörst, gehört zur emotionalen Intelligenz eine gewisse Bereitschaft für Veränderung und Entwicklung. Wie auch in der Meditation ist es das Ziel Gedanken und Emotionen als das zu sehen, was sie sind, kurzzeitig auftreten Projektionen unseres Verstandes, die ebenso wie Wolken auch wieder vorbeiziehen. Der Gedankenstrom ist also fließend, aber wir entscheiden, an welchen wir festhalten.

    Zeig dich !- der 1. Schritt zur emotionalen Intelligenz und emotionalen Stärke

    Unseren Gedanken und Gefühlen ins Augen zu sehen, ist mit Abstand die schwierigste aber auch lohnenswerteste Sache, wenn es um eine positive Veränderung geht.

    Selbst Woody Allen sagt, dass "auftauchen" bzw. sich zu zeigen 80 % des Erfolgs ausmachen. Im Kontext dieses Beitrags heißt dieses "Sich-zeigen" unseren Gedanken und Emotionen mit Neugierde und Liebenswürdigkeit zu begegnen und sie zunächst zu akzeptieren.

    Im Buch "The Hero With a Thousand Faces" redet Joseph Campbell von dem Geheinmnis hinter der Heldenreise. Hinter der Heldenreise steht ein universeller Archetyp von Mensch, der in allen menschlichen Kulturen gleich ist. Schon der Name des Buchs verrät , dass es sich um einen Helden mit 1000 Gesichtern handelt.

    In jeder Kultur gibt es verschiedene leichte Abwandlungen der Geschichte, aber die Grundgeschichte dahinter ist identisch.

    Wir als Menschen teilen alle unterbewusst bestimmte, mentale Modelle für da Leben und dessen Erfahrung. So auch das Modell der Heldenreise. Diese Existenz hinter diesem universellen Archetypen erklärt, warum wir alle dieselben Geschichten lieben und in der ganzen Welt teilen- unabhängig von unser Kultur. Auch Star Wars, Harry Potter und Herr der Ringe fallen unter dieses Muster der Heldenreise.

    Jede Heldenreise in Richtung zu einem besseren Leben beginnt mit der Tatsache, dass sich der Held zeigt und seinen Emotionen stellt.

    Joseph Campbell Heldenreise

    Mehr über die Heldenreise erfährst du in dieser Podcastepisode:

    Einfach indem wir den gefährliche und unbequemen Dingen ins Auge sehen und sie benennen, nehmen wir ihre destruktive Power. Die aus der Philosophie bekannten Erkenntnisse sind heutzutage durch eine Vielzahl von psychologischen Studien gedeckt und sprechen eine eindeutige Sprache. Genugtuung im Leben im Angesicht von Sorgen und negativen Erfahrungen hängt weniger von den Dingen ab, die wir erfahren , sondern mit unserem Umgang in diesen Situationen.

    Perfektion ist langweilig und unattraktiv. Auch in der Heldenreise können wir uns nicht mit einem Protagonisten identifizieren, der eindimensional und plastisch perfekt ist. Die besten Helden haben alle ihre Schwächen und ihre dunkle Seiten. Doch er bleibt ein Held, indem er sich seinen Schwächen stellt und trotzdem handelt.

    Doch eins der größten Paradoxien der menschlichen Erfahrung ist, dass wir uns selbst und unsere Umstände nicht ändern können, bevor wir nicht ehrlich zu uns selbst waren und den Problemen ins Auge geblickt haben. In dem wir von der Illusion ablassen, dass wir das Universum kontrollieren müssen oder können, können wir Frieden finden.

    Natürlich gibt es Dinge, die uns gegen den Strich gehen, aber wir führen keinen mentalen Krieg mehr mit ihnen. Im Endeffekt ist der Hauptgrund des Menschen für Leid, das Ablehnen des Moments.
    Wir können keine Stadt neu aufbauen, die permanent bombardiert wird.

    Mitgefühl für sich selbst und Selbstliebe heißt nicht sich anzulügen

    Selbstliebe

    Im Gegenteil. Es heißt die Realität nicht abzulehnen und sich selbst einmal aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Eine Sicht die keinen Widerstand gegen die Realität leistet und sie annimmt und auch auch Herausforderungen und Schwierigkeiten als Teil des Menschens anerkennt.

    Wahres Mitgefühl und Selbstliebe können wir nicht haben, wenn wir alles Unangenehme von uns wegschieben, sondern wir müssen der Wahrheit in Auge sehen. Wenn uns selbst Mitgefühl fehlt, sehen wir auch in der Welt den Teil, der nicht vergeben kann genauso, wie wir in uns den Teil sehen, der nicht vergeben kann.

    Selbstakzeptanz bekommt immer dann einen rechten Haken, wenn wir beginn uns zu vergleichen. In einer Studie wir belegt, dass der Vergleich mit anderen in Bezug auf Intelligenz und Aussehen oder Geld ebenfalls mit hohem Schamgefühl, Schuld und Reue korreliert.

    Wenn wir straucheln, heißt es, dass es uns schwer fällt zu akzeptieren. Doch gerade dieses Straucheln ist wertvolles Feedback. Wenn wir das Problem beim Namen nennen, lässt der Schmerz nach, weil wir aufhören zu verdrängen.

    Und ich will gar nicht so tun, als ob mir das gar nicht passiert- es passiert mir ständig und ich muss mich immer wieder daran erinnern 🙂

    Raus aus dem Kopf - der 2. Schritt zur emotionalen Intelligenz und emotionalen Stärke

    Bei diesem Konzept geht es darum einmal einen Schritt zurück zu treten von inneren Monolog um zu erkennen, dass die Gedanken und Gefühle im Endeffekt nicht du sind. Sie sind kein essentieller Teil von dir. Wenn wir lernen aufzuhören uns mit unseren Emotionen zu identifizieren, können wir unsere Handlungen und Entscheidungen deutlich autonomer treffen.

    Viktor Frank traf den Nagel auf den Kopf:

    Zwischen jedem Stimulus und jeder unser Antwort darauf ist eine Lücke. In dieser Lücke unser Wachstum und unsere Freiheit.

    Wir können zwar nicht bestimmen, welche Gedanken hoch kommen und welche nicht, aber wir können entscheiden, wie wir reagieren.

    Weitere Analysen haben ergeben,dass Menschen, die regelmäßig Schreib - und Journalingprozesse durchlaufen haben im Gegensatz den Menschen, die ihren Emotionen durch Wutausbrüche freien Lauf gelassen haben ebenfalls diese Lücke erkannten. Auch sie konnten diese Lücke zwischen Gedanke und Denker ,zwischen Gefühl und Fühlendem schaffen und eine neue Perspektive zu gewinnen.

    Du weißt sicher, worauf ich wieder einmal anspielen möchte - Achtsamkeit und Meditiation. Seit Ewigkeiten benutzen Mönche Praktiken wie Meditation, um zu erkennen, dass es eine Trennung zwischen Gedanke und Denker und zwischen Impuls und Handlung gibt.

    Zahlreiche Studien im Bereich der Verhaltenspsychologie und kognitiven Psychologie haben bereits die Wirkung der Meditationspraktiken aus dem Osten demystifiziert. Besonders erforscht, ist die Praxis namens Achtsamkeit , die momentan in aller Munde ist.

    Gerade deshalb habe ich auch einen kostenlosen Achtsamkeitskurs für Anfänger aufgesetzt, in dem du die Grundlagen dieser Praxis kennenlernst: Besonders die unglaubliche Fähigkeit dich zu fokussieren und deine Gedanken und Gefühle zu beobachten ohne zu urteilen und zu bewerten. Es ist simpel, aber nicht einfach.

    Selbst Harvard hat neulich Gehirnscans an 16 durchgeführt- vor und nach einem achtwöchigen Achtsamkeitsprogramm zur Stressreduzierung. Die Resultate sind einleuchtend. Im Gehirn werden positiv veränderte Strukturen in den Bereichen, die mit Stress, Erinnerung, Wahrnehmung des Selbst und Empathie zusammenhängen.

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    Achtsamkeit stärkt zusätzlich unsere Fähigkeit uns zu fokussieren, erhöht unsere Laune, Gesundheit, Kreativität und Langlebigkeit allgemein. Durch wahre Aufmerksamkeit auf das, was um uns herum passiert anstatt es zu ignorieren, bekommen wir wertvolle Einblicke in uns selbst und unsere Umgebung.

    Auch wenn es in der heutigen Zeit schwer zu glauben ist- Ja es gibt auch noch ein Selbst außerhalb der Social media Präsenz, unserem Ruf und unserem Status. Es gibt ein Selbst, das mehr ist, als das, was wir beruflich machen, als das, was wir besitzen und als das, was wir wissen und wen wir kennen.

    Vielleicht hatte das Orakel von Delphi aus dem antiken Griechenland ja Recht mit der wichtigsten Aufgabe des Menschens: Erkenne dich selbst!

    "Alles Leiden des Menschen entspringt der Tatsache, dass er nicht in der Lage ist still und alleine in einem Raum zu sitzen." - Blaise Pascal

    Stille spricht

    Das klingt nach einer unrealistischen und vagen Aussage? Nicht wirklich ! Der Psychologe Timothy Wilson ließ die Teilnehmer in einem Raum sitzen- allein mit sich und ihren Gedanken. Er gab ihnen zusätzlich noch die Möglichkeit sich selbst milde Elektroschocks zu geben, falls sie die Langeweile und Stille nicht ertragen konnten.

    Du wirst es nicht glauben. Einige sind tatsächlich so weit gegangen und haben sich selbst Elektroschocks gegeben anstatt ruhig und still alleine mit ihren Gedanken in der Gegenwart zu sitzen.

    Gerade dieser Gedanke vom Loslassen macht vielen Menschen Angst, weil sie denken, dass ihnen nichts mehr bleibt. Aus dieser Angst vor der Ungewissheit beharren sie lieber auf dieser Opferrolle und dem Leid. Es heißt nicht sich passiv und hilflos der Opferrolle und dem Schicksal hinzugeben, sondern eine tiefe innere Akzeptanz für die Dinge, wie sie sind.

    Die Illusion der Trennung

    Illusion der Trennung

    Der Neurowissenschaftler Newsberg war der erste, der sich dazu entschieden hat, die Gehirne von Nonnen und tibetanischen Mönchen mit einer Technik namens" single photon emission computed tomography"( SPECT) zu untersuchen.

    Diese Mönche durchlaufen eine sehr intensiver Meditationspraxis und in diesen Momenten fühlen sie etwas wie eine Einheit. Es ist plötzlich nicht mehr das Ich und die anderen oder Ich und die äußere Welt, sondern alles ist eins.

    Klingt spirituell und esoterisch, aber lässt sich empirisch belegen.
    Die Scans zeigen, dass es eine enorme Deaktivierung des rechten Parietallappen gibt, der eine große Rolle in Bezug auf das Navigationssystems des Gehirns spielt. Dieser Teil hilft uns Distanzen einzuschätzen und den Raum uns herum.

    Um jedoch ein Urteil zu fällen, wie dieser Raum aussieht, muss diese Region ein Urteil fällen, wo unser Körper beginnt und wo der Rest der Welt aufhört. Das beweist eigentlich, das wir nur in unser Vorstellung von unser Umwelt getrennt sind

    Auch bei Astronauten lässt sich das als beobachten. Der sogenannte "overview effect", den sie erleben, wenn sie in die Sterne schauen und den ganzen Planeten von oben betrachten können, lässt sie verstehen, wie klein doch eigentlich die Sorgen sind und lässt sie durch das Heraustreten aus der Situation eine neue Perspektive gewinnen.

    Lebe dein "Warum" - der 3. Schritt zur emotionalen Intelligenz und emotionalen Stärke

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    Du kannst deine Kernwerte deines Lebens als Anker benutzen, weil sie ein fundamentaler Teil sind, von dem, was wir sind. Wir können diese benutzen um unsere alltäglichen Entscheidungen danach auszurichten.

    Nachdem wir nun ein wenig in unserem Kopf aufgeräumt haben und Ruhe zugelassen haben, indem wir eine Lücke zwischen Gedanken und Identifikation mit diesen gelassen haben, können wir uns mehr darauf fokussieren, was uns wichtig ist: unsere persönlichen Werte.

    Persönliche Werte sind wahrscheinlich einer der wichtigsten Dinge in deinem Leben. Jede einzelne Entscheidung, die du in deinem Leben triffst, hängt unterbewusst mit deinem Wertesystem zusammen.

    Persönliche Werte, wenn sie nicht nur unterbewusst vorherrschen, sondern auch bewusst gelebt werden, haben das Potenzial dein Leben zu revolutionieren und deine tiefsten inneren Wünsche doppelt so schnell zu erreichen.

    Mehr darüber, wie du deine Werte bestimmst, erfährst du in dieser Episode:

    Noch ein paar Fakten zu persönlichen Werten:

  • Sie sind frei wählbar und nicht aufgedrängt
  • Du kannst sie jederzeit neu ausrichten
  • Sie leiten dich anstatt dich zurück zu halten
  • Sie geben dir Freiheit vom sozialen Vergleich

  • Bleib dran und geh weiter - der 4. Schritt zur emotionalen Intelligenz und emotionalen Stärke

    Ausdauer

    Der nächste Schritt ist es kleine aber ausgewählte Veränderungen in deinem Mindset vorzunehmen.
    Wirklich langanhaltender Wandel passiert nicht über Nacht- auch wenn die Medien es immer propagieren.

    66 Tage dauert es den Studien zufolge, bis eine Gewohnheit wirklich in uns verankert ist. Daher macht es Sinn immer kleine Veränderungen nach und nach vorzunehmen anstatt alles über Nacht umwerfen zu wollen. Diese kleinen Veränderungen, die an unsere Kernwerte angepasst sind, können einen riesige Hebel auf unser Leben haben.

    Eine neue Sichtweise: Glaubenssätze ändern

    Alia Crum,eine Psychologieprofessorin, führte eine Studie durch , in welcher sie ein paar kleine Veränderungen im Glaubenssystem der Putzkräfte in einem Hotel vornehmen konnte-- mit erstaunlichen Ergebnissen.

    Die hart arbeitenden Putzkräfte haben lange Stunden in ihrem Job und einem Schichtsystem verbracht. Dementsprechend blieb nicht viel Zeit ins Fitnessstudio zu gehen und ihre Ernährung bestand aus der typischen westlichen Mischung aus Zucker, Fett und Salz, sodass viele dieser übergewichtig waren.

    Crums Idee war elegant und simpel. Sie bot den Putzkräften an ihre Arbeit einmal mit anderen Augen zu sehen. Anstatt Schuld zu empfinden, dass sie nicht regelmäßig zum Sport gehen können, machte sie ihnen klar, dass ihre täglichen Putzaktivitäten zum Großteil in der Tat Sport und einem Workout gleichkamen.

    Wenn du auch schon einmal ein ganzes Haus von oben nach unten geputzt hast, kennst du die körperliche Anstrengung, die damit verknüpft ist. Dann stell dir einmal vor, wie anstrengend es sein muss jeden Tag zu hocken, sich vorzubeugen, zu staubsaugen und das jeden Tag in der Woche in mehr als 50 Hotelräumen und Badezimmern.

    Die Putzkräfte hatten ihre Arbeit bisher nie als Sport betrachtet, das sie nicht wie im Fitnessstudio geschwitzt haben, aber eigentlich lag ihre körperliche Aktivität extrem über dem Durchschnitt.

    Crum teilte die Putzkräfte daraufhin in zwei Gruppen auf. Beide Gruppen wurden über die Vorteile von Sport und Training informiert, aber nur einer Gruppe wurde gesagt, dass sie die täglichen Trainingsempfehlungen sogar weitaus überschritten.

    Das war alles.

    Vier Wochen später -ohne Austausch mit den Frauen- hatte die Gruppe, die sich über diese Taatsache bewusst war einige Kilogramm verloren, ihren Körperfettanteil sowie ihren Taillenumfang gesenkt. Die andere Gruppe nicht.

    Diese kleine Veränderung im Mindset und Glaubenssystem machte einen enormen Unterschied.

    Fixiertes vs. Wachstumsmindset

    Die Psychologin Carol Dweck hat durch ihr Buch mit dem Titel Mindset enormes Medienaufsehen erweckt. Sie hat die Unterteilung in zwei Formen des Mindsets unternommen, die enorme Auswirkung auf die Weltsicht dieser Leute haben.

    Leute mit einem fixiertem Mindset glauben unterbewusst, dass ihre Begabung vorherbestimmt ist. Das hört sich ungefähr so an: "Ich kann kein Mathe , ich kann mir einfach keine Namen merken, ich kann einfach nicht glücklich werden !"

    In der Welt des fixierten Mindsets denken wir häufig (unterbewusst) schwarz oder weiß. Entweder sind wir begabt oder unbegabt in einer Sache. Menschen mit diesem fixierten Mindset haben immer das unterbewusste Gefühl ihr Selbstbild (egal ob positiv oder negativ) beweisen zu müssen.

    So ist in dieser Welt eine kleine Niederlage ein Beweis für Inkompetenz, eine schlechte Note der Beweis für Dummheit und die Meinung anderer die Realität der Person.

    Unterbewusst wird Anstrengung verurteilt und abgelehnt, weil „intelligente Leute nicht lernen müssen“ oder „dumme Leute“ es erst gar nicht versuchen müssen- so zumindest der Gedankengang. Diese Leute glauben, dass die Qualitäten von Personen in Stein gemeißelt sind. Genau das erschafft den Drang des Egos sich immer wieder aufs Neue beweisen zu müssen

    In der Welt des Wachstumsmindsets sind die Weltsichten grundlegend anders. Anstrengung und Fleiß gelten als essentiell zur Erreichung von Zielen und Erfolg.

    Talent oder Begabung ist dagegen nur ein untergeordneter Faktor. Malcolm Gladwell schreibt in seinem Buch Überflieger- Warum manche Menschen erfolgreich sind – und andere nicht ebenfalls, dass die genialen Köpfe, die wir so bewundern ein Produkt von mindestens 10.000 Stunden sorgfältigster Arbeit in ihrem Bereich.
    Menschen mit einem Mindset des Wachstums suchen nicht nur die Herausforderung, sondern gehen in dieser auf.

    Es geht um das tägliche Wachsen der Persönlichkeit. Das beste Beispiel sind Kinder. Kindern ist es egal, ob sie Fehler machen oder hinfallen. Beim Lernen von komplexen Dingen wie dem Sprechen und Laufen scheitern sie sogar hunderte Male.

    Sie verstehen, dass es nicht immer so sein muss, wie es jetzt ist und dass unsere Einstellung eine große Rolle spielt.

    Mehr dazu in dieser Episode:

    Wenn wir also Hin-zu- Motivationen und ein Wachstumsmindset haben, haben externe Stimuli deutlich weniger Anziehungskraft auf uns.

    Emotionale Stärke entwickeln, die bleibt

    Auch wenn wir ein Wachstumsmindset angenommen haben, unsere intrinsischen Motivationen und Werte bestimmt haben , gibt es noch eine Sache, die installiert werden muss- eine Gewohnheit. Denn:

    Wir säen ein Gedanken und ernten eine Handlung.
    Wir säen eine Handlung und ernten eine Gewohnheit.
    Wir säen eine Gewohnheit und ernten einen Charakter.
    Wie säen ein Charakter und ernten ein Schicksal.

    Wie du mit dieser wissenschaftlich belegten Methode Gewohnheiten installierst und deinstallierst, erfährst du in dieser Episode:

    Warum ist diese emotionale Intelligenz und Stärke so wichtig ?

    Angst vor Veränderung

    Als Menschen gehen wir durch konstanten Wandel. Schon Heraklit wusste, dass kein Menschen zwei Mal in den selben Fluss steigen kann, weil sich das Wasser in diesem konstant ändert.

    Der Philosoph Eric Hoffer hat sich der Frage gewidmet, warum Menschen die Verantwortung weggeben und sich an diversen Massenbewegung beteiligen und besonders ein Zitat, das er von einem jungen Deutschen, der sich den Nazis angeschlossen hat, ist mir im Kopf geblieben. Er sagte, dass er sich den Nazis angeschlossen hat um frei von der Freiheit zu sein.

    Klingt seltsam, aber das haben wir alle schon gemacht. Aus dem Verlangen heraus Verantwortung zu übernehmen und es selbst in die Hand zu nehmen, lassen wir Tyrannei und Brutalität zu. Für viele ist Verantwortung eine Bürde, die sich nicht (er)tragen wollen.

    Andererseits gibt nur Verantwortung uns Macht über unser Leben. Solange wir Verantwortung und Schuld abgeben und es bösen Umstände sind, die uns von dem Leben abhalten,das wir leben wollen, geben wir die Kontrolle.

    Gerade deshalb ist und wird emotionale Anpassungsfähigkeit in der Zukunft eine sehr wertvolle und seltene Fähigkeit sein. Nur diese hilft uns Wandel freudig zu empfangen und uns emotional agil an die sich verändernden Umstände und neuen Situationen anzupassen.

    Du hörst es immer wieder.. " Ich habe Angst vor Veränderung, vor dem Umzug in eine neue Gegend, vor einem neuen Job, vor Unabhängigkeit oder wie wir eben erfahren haben, sogar vor Freiheit." Hier einmal eine radikale Gegenthese: Vielleicht haben wir auch einfach Angst uns selbst zu ändern und mögen die Unbequemlichkeit der Veränderung nicht..

    Die Angst vor Veränderung ist evolutionär tief in uns Menschen verankert. Veränderung bedeutet immer Stress und Energieverlust für den Körper. Und wenn der Körper eine Sache vermeiden will, dann ist es Energieverlust.

    Im Verlauf unser menschlichen Evolution war Nahrung und damit auch Energie immer ein knappes Gut und gerade deshalb will der Körper sich vor dem unnötigen Verlust der Energie und damit vor Veränderung schützen.

    Denk daran : Wir sind evolutionär dazu ausgelegt zu überleben und nicht um glücklich zu sein.

    Doch dies ist die Hauptregel der Evolution. Es gibt immer Konkurrenz um knappe Ressourcen und das Individuum, das am besten angepasst ist, wächst und gedeiht am meisten. Das steht wirklich hinter Darwins berühmter Aussage: "survival of the fittest".

    Das Mantra der emotionalen Intelligenz: Lass uns Mut über Bequemlichkeit wählen !

    Mut

    Es passiert uns schnell, dass wir Sicherheit mit dem Bequemen und einfachen verwechseln und damit unsere Limits und Optionen unterdrücken. Nur weil du die Tür kennst, heißt es nicht, dass es der sicherste Weg im Falle eines Notfalls ist.

    Um zu wachsen müssen wir, wie wir festgestellt haben, nicht nur das Unbequeme annehmen, sondern uns auch in diese Emotionen hinein lehnen. Hinter der größten Angst liegt die Person, die wir sein wollen. Dazu gehört klar, herausfordernde, aber auch erreichbare Ziele zu verfolgen.

    Aber nicht aus dem Grund, weil du denkst, dass du es tun sollst oder weil dir jemand gesagt hat, dass du es tun sollst, sondern weil du es willst und weil es dir persönlich wichtig ist.

    Emotionale Intelligenz und Stärke ist die Abwesenheit von Heuchelei und Vorspielerei. Er gibt dir und deinen Handlungen eine ungeahnte Macht, weil sie aus deinen Kernwerten entspringt und etwas reales und ehrliches beinhaltet.

    Wir erreichen dieses Level an wahrer emotionalen Stärke nicht durch ein einmaliges magisches Ereignis, sondern durch durch kleine Alltagsmomente, die dich formen. So beginnst du heute noch eine Reise in die Richtung der emotionalen Intelligenz, wenn es dir als erstrebenswertes Ziel erscheint:

  • Erkenne, dass du dein eigener Schöpfer bist- deiner eigenen Entwicklung, deiner Karriere, deines kreativen Geistes, deiner Beziehung usw.
  • Lerne durch Meditation und Achtsamkeit zu akzeptieren, dass sowohl "positive" und "negative" Emotionen willkommen sind und es keinen Grund gibt dich dafür zu verurteilen
  • Erkenne, dass der verzweifelte Versuch anzukommen und perfekt sein zu müssen fallen. Sondern liebe dich so sehr, als ob dein Leben davon abhängt, weil es das tut
  • Nutze Angst als Kompass deiner Angst und gehe diesen Ängsten direkt entgegen, weil dahinter die Person liegt, die du sein willst
  • Wähle Mut statt Bequemlichkeit
  • Sei dankbar für alles, was du hast. Richte deinen Fokus immer wieder darauf

  • ketten brechen

    Doch das sind nicht nur meine bescheidenen Meinungen, sondern die größten Parallelen der größten menschlichen Denker, die ich zusammengesucht habe und dir weitergeben möchte. Ich maße mir nicht an alle diese Erfahrungen selbst innerhalb meines Lebens selbst herauszufinden zu können. Gerade deshalb können wir von den größten Denkern lernen.

    Wenn dich das Thema emotionale Widerstandsfähigkeit interessiert, kann ich dir als Zusatzquelle auch wärmstens das Buch emotional agility von Susan David ans Herz legen, die dieses Konzept der 4 Schlüssel zur emotionale Intelligenz entwickelt hat.

    Welche dieser Ratschläge setzt du heute noch um ? 🙂

    17 Comments

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    2. […] heißt um gut in einem Sport, in der Meisterung eines Musikinstruments oder in Bezug auf die emotionale Meisterung zu werden, braucht es deshalb viel Zeit, weil viel Myelin gebildet werden […]

    3. […] ergreifen sollten , sondern einfach nur eine Geschichte, die mir eine wertvolle Lektion im Bereich „emotionale Intelligenz“ gegeben […]

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    7. […] Einleitung: Heute gibt es einfach nur eine Geschichte, die mir eine wertvolle Lektion im Bereich „emotionale Intelligenz“ , Mut und Selbstvertrauen gegeben […]

    8. […] Wie wir über uns selbst denken und wie wir uns selbst behandeln, beeinflusst entscheidend jeden Aspekt unserer Erfahrung- von der Art, wie wir arbeiten, in der Liebe und im sozialen Kreis. Unsere Reaktionen auf die Ereignisse in unserem Alltag sind geprägt von dem, was wir über uns selbst denken. Selbstwertgefühl ist der Schlüssel zum Erfolg oder Misserfolg. Selbstwertgefühl hat einen anderen Wert – es hält auch den Schlüssel zum Verständnis von uns und anderen Menschen inne. Positives Selbstwertgefühl ist für mich einer der Hauptfaktoren eines erfüllten Lebens voller emotionalen Intelligenz. […]

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