The secret to living is giving-Tony Robbins

Heute gibt es keine wissenschaftlichen Studien über Altruismus oder das menschliche Bedürfnis zu einer sozialen Gruppe zu gehören, anderen zu helfen und zu geben( wie es in der Überschrift steht The secret to living is giving ) , sondern einfach nur eine Geschichte, die mich berührt und inspiriert hat und mir eine wertvolle Lektion im Bereich „emotionale Intelligenz“ gegeben hat.

Dieses Format ist brandneu und trägt den Namen „Der Mentor, den ich nie hatte“ und beinhaltete eine Geschichte aus der wir lernen können, wie wir mit den Schwierigkeiten dieser Welt umgehen können. Der Mentor, den ich nie hatte in dieser Woche ist: Tony Robbins. Ich habe hier eine kleine Geschichte aus seiner Kindheit (aus seiner Sicht) zusammengefasst:

Es gibt Menschen, die sich sorgen

Als ich 11 Jahre alt war, hatten wir an Thanksgiving kein Geld und kein Essen. Ich bin in einer armen Familie aufgewachsen, in der neben der Armut, Streit und Gewalt an der Tagesordnung stand. Als sich meine Eltern wieder einmal hinter verschlossenen Türe heftig stritten und Dinge sagten, die man nie wieder zurücknehmen kann, klingelte es plötzlich an der Tür.

Ich wunderte mich, dass sie es trotz des lautstarken Streitens das Klingeln der Tür überhaupt hören konnten. Mein Vater schrie: “ Tony, die Tür ! Ich ging also zur Tür und im Rahmen stand ein riesiger Mann mit einem ungekochten Truthahn und anderen Speisen im Gepäck. Er sagte: “ Hallo, kleiner Mann, ist dein Vater auch da ?“ Er musste die Streitereien meiner Eltern bis zur Straße gehört haben.

Mit großen Augen lief ich zum Zimmer meines Vaters und holte ihn an die Tür, weil ich wollte, dass er diese Festspeise sah. Doch mein Vater reagierte anders als ich dachte. Er wurde sogar wütend und wollte die Tür mit den Worten: “ Wir akzeptieren keine Spenden“ zuschlagen. Doch der Fremde, der eine große und starke Statur hatte, stellte seinen Fuß in die Tür und sagte etwas, das ich nie vergessen werde: “ Ich werde nicht zulassen, dass ihre Familie wegen ihrem Ego leiden muss!“

Mein Vater riss ihm die Speisen aus der Hand und schlug die Tür vor seiner Nase zu ohne sich zu bedanken. Das war meine erste Lektion in Bezug auf die Vergabe von Bedeutung und Fokus . Er vergab die Bedeutung, dass er nicht für seine Familie sorgen konnte und dass er wertlos sei, was dazu führte, dass er uns kurz danach für immer verließ. Ich jedoch vergab eine andere Wertung für dieselbe Situation.

Bis heute weiß ich nicht, wer uns damals diesen riesigen Korb voller Essen geschickt hat. Aber was ich weiß, ist, dass es mein Leben verändert hat. Es war nicht das Essen selbst, sondern die Tatsache, dass sich Fremde um uns sorgten und Geschenke verteilten ohne einen Gegenwert zu verlangen. Zu leben heißt zu geben -The secret to living is giving.

Thanksgiving Story: The secret to living is giving-Tony Robbins

Thanksgiving story tony robbins

Es hat die Richtung meines Lebens verändert und mir eine Lektion erteilt, die ich nie in meinem Leben vergessen sollte. Doch das ist nicht das Ende der Geschichte. Es geht noch weiter.

Doch diesmal war es bereits im Erwachsenenalter. Ich war ein junger Mann, der an diesem Business arbeitete. 18 Stunden Tage waren keine Seltenheit und trotzdem war ich total pleite. Und mit pleite meine ich wirklich, dass ich mit Mühe und Not das Geld zusammenkratzen musste , damit ich genug Benzin hatte, um von einem Ort zum nächsten zu kommen.

So kam es, dass ich gerade um 11:30 nachts Feierabend gemacht hatte. Ich fuhr auf der Autobahn an einem Ort namens Pomona, Kalifornien. Es war fast Mitternacht und ich war emotional aufgeladen bis in die Haarspitzen.

Ich habe mir gerade gedacht, wie es sein kann, dass ich so hart arbeite und ich immer noch nicht erfolgreich bin . Und ich war verdammt nochmal wütend darüber. Doch dann erinnerte ich mich an die Szene aus meiner Kindheit, an dem ein Fremder mir und meiner Familie ohne Grund diese herausragende Thanksgivingmahlzeit schenkte und mein Fokus änderte sich schlagartig.

Ich wurde buchstäblich an einen Rastplatz ein kleines Stück von der Autobahn entfernt gezogen und habe in eins meiner Journale, die ich bis heute immer noch habe, in riesigen Buchstaben geschrieben: Zu leben heißt zu geben. (The secret to living is giving) Und dann habe ich angefangen zu weinen.
Es war einer dieser schönen Momente meines Lebens und gleichzeitig bemerkte ich, dass ich mich so sehr darauf konzentrierte, was mir alles fehlte, dass ich den Blick dafür verlor, was ich alles hatte und was ich alles geben konnte.

Und dieses Ereignis hat mich für etwa sechs Monate wirklich ermutigt und ich konnte die Früchte meiner Arbeit kurzzeitig ernten. Doch dann hatte ich wieder einige Schicksalsschläge, einige Fehler und habe mich wieder in tiefe Wut gestürzt, weil die Leute, auf die ich gezählt hatte, nicht zu ihrem Wort standen.

Und so fand ich mich finanziell wieder völlig am Boden wieder. Ich hatte genau zwanzig Dollar und wusste nicht , wie ich mich selbst ernähren werde. Ich rief einen Freund an, dem ich $ 1000 geliehen hatte, aber er nahm meine Anrufe nie ab. Ich hatte ihm in seiner Not geholfen und er wollte mir noch nicht einmal mein Geld zurückgeben.

Inmitten all dieser Wut musste ich herausfinden, wie ich überleben sollte. Zum Glück war ich schon immer ein Pragmatiker. So dachte ich mir, dass ich besser meine Speicher für den Winter auflade und so viel esse, wie ich konnte, um zwei Tage Ruhe zu haben und mich nicht ums Essen sorgen zu müssen.

The secret to living is giving- Im Restaurant

The secret to living is giving

Weil ich Geld für den Sprit und fürs Parken sparen wollte, ging ich zu Fuß an einen Ort namens Marina del Rey- nur drei Meilen entfernt. Ich habe jeden Cent bewacht. Vollkommene Knappheit.

Dort angekommen aß ich alles, was ich essen konnte und während ich dort saß, öffnete eine sehr attraktive Frau die Tür- begleitet von einem Kind, das in einem Anzug steckte. Offensichtlich hielt er die Tür für seine Mutter offen . Er zog den Stuhl für sie hervor, sodass sie sich setzen konnte. Er war ein kleiner Gentleman.

Ich muss zugeben: Es hat mich bewegt. Selbst in meiner misslichen Lage war ich von der Liebe bewegt, die er für seine Mutter hatte, den Respekt, die er für seine Mutter hatte. Ich weiß nicht, was es war, aber als ich die Rechnung bezahlt hatte, waren $ 17, $ 18, $ 19 Dollar übrig.

Ich ging zu diesem kleinen Jungen, begrüßte ihn und schüttelte seine Hand und er erzählte mir, dass sein Name Ronnie sei. Ich sagte: " Ronnie, du bist so ein Gentleman. Ich habe gesehen, dass du die Tür für deine Dame geöffnet hast; ich habe gesehen, dass du den Stuhl hervorgezogen hast, damit sie sich setzen kann."

Er sah mich mit großen Augen an, beugte sich zu mir und flüsterte: Sie, ist nicht meine Lady. Sie ist meine Mutter. " "Das ist ja noch besser, dass du sie so zum Essen ausführst", flüsterte ich zurück. "Leider kann ich sie nicht wirklich zum Essen ausführen. Ich habe noch keinen Job und bin erst 11, weißt du?"

Daraufhin sagte ich: " Doch das kannst du ! Du führst sie heute zum Abendessen aus. " Ich griff in meine Jackentasche. Es gab keinen Plan und keine Strategie dahinter- alles passierte im Affekt. So kam es, dass ich ihm mein letztes Geld gab.

Er sah mich an und seine Augen wurden groß. Ronnie entgegnete:, "Ich kann das nicht annehmen." Stur wie ich bin, versicherte ich ihm nickend:" Doch das kannst du! " Seine Augen erfüllten sich mit einem strahlenden Lächeln der Dankbarkeit.

Ich schüttelte nur seine Hand und ich ging hinaus. Falsch- ich ging nicht hinaus, ich flog . Ich hatte kein Auto und muss wie ein Idiot ausgesehen haben. In diesem Moment war ich so euphorisch wie noch nie, obwohl die objektiven Fakten gegen mich sprachen. Es war mitten in der Nacht, ich hatte gerade meinen letzten Dollar verschenkt. Ich wusste nicht einmal, wo mein nächster Dollar herkommen sollte.

Der nächste Tag

Und trotzdem bin ich noch nie so nach Hause gegangen, wie in dieser Nacht. Daraufhin habe ich mir einen Plan ausgelegt. Ich wollte die Dinge umdrehen. Es würde es nicht in ein oder zwei Tagen gehen. Es gibt Leute, die freiwillig fasten. Dann würde ich das auch einfach ein paar Tage tun.

Als ich am nächsten Tag aufgewacht bin, hatte ich eine handschriftliche Notiz und die 1000 Dollar, die ich meinem Freund geliehen hatte in der Post. Was für ein schöner Moment es doch war! Ich dachte darüber nach, was das alles bedeuten konnte. Ich bezweifle, dass es das Schicksal oder Vorbestimmung war, aber ich suchte mir einfach ein Bedeutung aus, die ich vergeben konnte: Meine Bedeutung war, dass das Geld kam, weil ich das Richtige getan habe. In dem Moment als ich meine Erwartungen für Dankbarkeit eingetauscht hatte, wurde ich zum reichen Mann.
Es war der Tag, an dem die Verknappung in mir endete.

Überfluss

Und heute ?

Manchmal braucht es einige Anläufe, bis man die Nachrichten versteht, die uns gesendet werden. Doch der junge Mann, dem diese Story passiert ist, hat es schließlich auch verstanden. Diese Person war niemand geringeres als Tony Robbins.

Das Tolle an Tony Robbins ist, dass es nicht bei einer bewegenden Geschichte bleibt, sondern dass Tony Robbins auch wirklich nach dem Motto "The secret to living is giving" lebt. Neben seiner Tätigkeit als Coach, der mit Mutter Theresa, Oprah, diversen Präsidenten und Athleten wie Serena Williams zusammengearbeitet hat, begann er damit 2 Familien mit Nahrung zu versorgen.

Es blieb aber nicht bei 2- aus den 2 wurden 4, dann 8. Mittlerweile hat er deutlich über 50 Millionen Menschen in seinem Leben durch seine Stiftung und seine Arbeit ernähren können. Der Profit seiner letzten beiden Bücher wurde zusätzlich mit einer zusätzlichen persönlichen Spende an die Organisation Feeding America geschickt.

Wenn du dir Tony Robbins einmal in Action ansehen möchtest, kannst du da hier tun ( ab 42:00):

Was ich von Tony Robbins gelernt habe:

Zu leben heißt zu geben. (The secret to living is giving) ! Egal wie beschäftigt oder pleite du bist, du hast immer etwas zu geben. So viele Menschen verpassen die Möglichkeit zu verstehen, dass ihr Leben einen Unterschied macht - aber das tut es. Dein Leben zählt.

Und wenn du und ich nicht nur daran denken "zu bekommen", sondern auch von Herzen zu geben, dann werden andere Leute deine Echtheit fühlen und sie werden sich dir öffnen.

Wenn du anderen Leuten und deiner Gemeinschaft zurückgibst, bekommst du ein positives Gefühl, das evolutionär so tief in uns sozialen Wesen verankert ist . Eigentlich will ich in der Reihe "Der Mentor, den ich nie hatte", keine wissenschaftlichen Bezüge herstellen, aber Altruismus und der Beitrag zu einer Gemeinschaft ist ein menschliches Bedürfnis, das häufig sogar vernachlässigt wird.

Es klingt verrückt, aber viele Soldaten, die aus dem Krieg zurückkehren vermissen den Krieg- nicht aus den Gründen und der Gewalt, sondern weil sie sich nach der Ehrlichkeit, Nähe und Zugehörigkeit zu ihren Kameraden sehnen, die sie in den Kriegszeiten haben. Viele entwickeln dadurch Krankheiten, wie PTSD ( posttraumatic stress disorder ), wenn sie wieder in die westliche Gesellschaft eintreten. Sie haben das Gefühl, dass ihnen etwas fehlt.

Ich weiß, dass ich versprochen hatte in diesem Format, nicht zu viel über Studien und Wissenschaft zu reden, aber ich kann mir das Ganze nicht verkneifen.

Auch wenn es unser Bauchgefühl und die Gesellschaft sagt, dass mehr Geld allein glücklicher machen wird, ist es nach den heutigen Kenntnissen der Wissenschaft falsch. Und warum ist mehr Geld ist eines unserer primären Lebensziele ?
Weil wir glauben, dass es uns ein glücklicheres Leben geben wird.

Welches Puzzleteil fehlt uns, dass wir in unserer Theorie so fehlgeleitet sind?

Eine Studie verglich die Auswirkungen von Einkommen und sozialen Beziehungen auf das Wohlbefinden und stellte fest, dass soziale Faktoren einen positiveren Einfluss auf das Wohlbefinden hatten als das Einkommen.

Einige Studien haben es sogar geschafft einen Dollarwert fest zu setzen, um festzustellen, wie viel mehr Geld wir benötigen, um die gleichen Erhöhungen des Wohlbefindens zu erzielen. In einer Studie war die Freiwilligenarbeit (mindestens einmal pro Woche ) mit einem größeren Wohlbefinden verbunden als eine Gehaltserhöhung von einem $ 20.000-pro-Jahr-Gehalt auf ein $ 75.000 Jahres-Gehalt.

Wir sind hochsoziale Tier: Deswegen ist an der Aussage: Zu leben heißt zu geben etwas Wahres dran.

Die Moral der Geschichte

Zurück zur Lehre der Geschichte und deren Moral: Ich will dir damit nicht sagen, dass in deinem Leben alles perfekt laufen wird und immer zur genau richtigen Zeit das kommt, was du haben willst. Das kann ich dir leider nicht versprechen und ich würde dich anlügen, wenn ich es tun würde.

Doch besonders 2 Dinge können wir aus der Geschichte lernen. Das erste ist, dass es ein tiefes Bedürfnis von uns Menschen ist uns mit anderen Menschen zu verbinden und das wir nicht alle immer Einzelkämpfer sein müssen.

Die soziale Gruppe und vor allem der Beitrag zu einer sozialen Gruppe ist eins der 6 menschlichen Bedürfnisse, das immer wieder vernachlässigt wird. Wir sind soziale Tiere und haben ein fast überwältigendes Bedürfnis nach Liebe, Verbindung und dem Unterstützen der sozialen Gruppe.

Doch das 2. große Learning aus der Geschichte ist ein fundamentales Gesetz des Glücks. Glück entspringt nicht aus dem befriedigten Verlangen nach mehr, sondern wenn wir das, wollen, was wir haben und dankbar dafür sind. Denn wer dankbar ist, hat immer genug.

Das Verlangen nach mehr positiven Erfahrungen und Emotionen ist an sich eine negative Erfahrung und der richtige Umgang mit negativen Emotionen und die Akzeptanz, dass negative Gefühle Teil des Lebens sind, ist an sich eine positive Erfahrung.- Mark Manson

Um Mark Mansons Worte einmal in eigene Worte zu fassen: Krankhaftes Verlangen nach mehr positiven Emotionen ist ein Vertrag mit dir selbst erst wieder glücklich zu sein, wenn du diesen bestimmten Wunsch befriedigt hast. Danach folgt jedoch meist der nächste Wunsch.

Der Tag, an dem wir unsere Erwartungen für Dankbarkeit eintauschen, ist der Tag, an dem wirr wirklich reich werden.

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  1. […] sind hochsoziale Tier: Deswegen ist an der Aussage: Zu leben heißt zu geben etwas Wahres […]

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