Offenheit & die Big 5: Fluch und Chancen der Intelligenz und der Kreativität

Offenheit für Erfahrungen ist einer der so genannten „Big Five“ und wird verwendet, um individuelle, biologisch angeborene Unterschiede in der Persönlichkeit zu messen.

Mit dem Faktor Offenheit wird das Interesse und das Ausmaß der Beschäftigung mit neuen Erfahrungen und Erlebnissen beschrieben. Dieser Beitrag wird aber nicht das bloße Aufzählen von Studien beinhalten, sondern dir zeigen, was es für dich, dein Glück und dein Leben bedeutet, wenn du ein hohes oder niedriges Level an Offenheit hast und was die Chancen und Stolpersteine auf dem Weg sind.


Wir haben bereits in der letzten Episode über die Big 5 der Persönlichkeit gesprochen:

  • Extroversion
  • Neurotizismus
  • Gewissenhaftigkeit
  • Verträglichkeit
  • Offenheit in Bezug auf Erfahrungen

  • Diese Episode wird sich dagegen ausschließlich mit der Charaktereigenschaft der Offenheit beschäftigen. Wofür ist Offenheit gut? Was sind die Gefahren? Wie geht man am besten damit um, wenn man ein hohes/geringes Level an Offenheit hat?

    Die Big 5: Offenheit in Bezug auf Erfahrungen

    Offenheit Kreativität

    Personen mit hohen Werten an Offenheit haben oft eine blühende Phantasie. Sie lieben neue Stimuli, neue Situationen und Erfahrungen. Wir messen die Offenheit für Erfahrungen in sechs verschiedenen Bereichen.

  • neugierig (Offenheit für Erfahrung )
  • Wie Carl Rogers sagt, erleben offene Personen ihre Emotionen deutlich stärker als weniger offene Menschen. Sie schätzen die Erfahrung der Gefühle und sehen es als eine Quelle von Bedeutung im Leben.

  • mögen es über abstrakte Konzepte nachzudenken ( Offenheit des Werte- und Normensystems )
  • intellektuell (Offenheit für Ideen)
  • Offenheit für Ideen und Werte sind auch Facetten der Offenheit. Offene Menschen
    sind neugierig und suchen Wissen um seiner selbst willen. In der Kategorie der Offenheit in Bezug auf Ideen sind statistisch vor allem Männer vertreten.

  • phantasievoll (Offenheit für Fantasie)
  • Offenheit in Bezug auf Phantasie bezieht sich auf eine lebendige Tendenz zu Tagträumen zu entwickeln. Das scheint manchmal beinahe so, als ob diese Person in seiner eigenen Welt lebt.

  • experimentierfreudig (Offenheit für Handlungen)
  • Offenheit für Handlungen ist das Gegenteil von Starrheit: Offene Leute sind bereiter neue Erlebnisse zu machen und in ein fremdes Land zu reisen.

  • künstlerisch (Offenheit für Ästhetik)
  • Offenheit in Bezug auf Ästhetik eine hohe Sensibilität für Kunst und Schönheit. Es ist reine Erfahrung um ihrer selbst willen.

    Offenheit Ästhetik

    Wer dagegen eine nur schwach ausgeprägte Offenheit besitzt, ist eher konservativ und vorsichtig und meidet Veränderung. Sie widerstreben neuen Ideen und wollen alles beim Alten belassen. Beides hat seine Vor- und Nachteile.

    Das ist auch die Motivation hinter dieser Reihe zu den Big 5 der Persönlichkeit. Ich möchte dich darauf aufmerksam machen, dass wir biologisch und genetisch zu gewissen Merkmalen tendieren. Gerade deshalb kann es hilfreich sein sich selbst so gut zu kennen, dass man auf die potentiellen Probleme die mit einer intensiven Ausprägung einer der Big 5 kommen kann.

    Charaktereigenschaften weniger offener Personen

    Personen mit niedrigen Offenheitswerten neigen dagegen eher zu konventionellem Verhalten und zu konservativen Einstellungen. Sie ziehen Bekanntes und Bewährtes dem Neuen vor und sie nehmen ihre emotionalen Reaktionen eher gedämpft wahr.

    Menschen mit geringer Offenheit werden auch Zuflucht in vertrauteren Umgebungen suchen. Sie halten sich eher zurück eine drastische Karriere einzuschlagen. Stattdessen erhalten sie Komfort von der Vorhersagbarkeit der Umgebung, die sie gewohnt sind. Die Einhaltung von Routinen und Terminen steht für sie über dem Erfahren neuer Stimuli.

    Offenheit, Intelligenz und zwanghaftes Denken

    Intelligenz IQ offenheit

    Offenheit in Bezug auf Erfahrungen korreliert mit Intelligenz mit einem Korrelationskoeffizienten reichen von etwa r = 0,30 bis r = 0,45. Das ist gar nicht so wenig.

    Diese mentalen Fähigkeiten könnten den Menschen eher zufallen, die Menschen dispositional neugierig und offen zum Lernen sind. Mehrere Studien haben positive Assoziationen zwischen Offenheit und allgemeinem Wissen gefunden.

    Die Menschen, die ein hohes Level an Offenheit haben, sind eher motiviert intellektuellen Beschäftigungen nachzugehen, die ihr Wissen erhöhen. Die Offenheit, vor allem die Ideen-Facette, steht im Zusammenhang mit der Tendenz, über abstrakte Ideen nachzudenken und alles zu hinterfragen. Ein "hungriger Geist" ist auch einer der Kernelemente für die Voraussage von akademischen Leistungen.

    Doch auch das kommt mit einem Preis: Diese Menschen können ihren Kopf oft nicht abschalten und überdenken und hinterfragen, was zu intellektuellen Nihilismus und Rastlosigkeit führen kann.

    Daher kann es Sinn machen Meditation als festen Teil der Tagesroutine zu integrierem, um den Gedanken vom Denker zu trennen.

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    Offenheit und Drogen

    LSD offenheit für erfahrungen

    Psychologen in den frühen 1970er Jahren nutzten das Konzept der Offenheit, um Menschen zu beschreiben, die eher Marihuana als weniger offene Menschen verwenden. Offenheit wurde in diesen Studien als hohe Kreativität, Mut zum Abenteuer, Suche nach dem Neuen und niedrigem Autoritarismus definiert.

    Mehrere Korrelationsstudien bestätigten, dass junge Menschen, die in dieser Gruppe von Merkmalen ein hohes Ergebnis erzielen, eher Marihuana verwenden. Interkulturelle Studien haben festgestellt, dass Kulturen, die in der Offenheit gegenüber Werten hohe Ergebnisse erreichen einen höheren Konsum von Ecstasy haben.

    Eine Studie von 2011 fand heraus, dass der einmaligen Konsum von Psilocybin die Offenheit (und kein anderes Merkmal der Big 5) langfristig erhöhte und durch die mystischen Erfahrung, während der Einnahme von Psilocybin, eine Erhöhung der Offenheit (4 T-Punkte) zeigt.

    Im Vergleich dazu wurde festgestellt, dass die Offenheit in der Regel mit dem Altern um 1 T-Punkt pro Jahrzehnt abnimmt.

    Big 5: Offenheit für Erfahrung & Kreativität

    Die Gefahren der hohen Offenheit kann man auch an historischen Beispielen wie zum Beispiel Rousseau festmachen.
    Auf einen Blick kann man sehen, dass Rousseau ein Mann von Extremen war. Er hatte ein hohes Maß an für Offenheit, was zu seinem literarischen Genie beitrug. Gleichzeitig ist er aber (vermutlich) auch hochgradig neurotisch gewesen und hatte einen niedrigen Grad an Verträglichkeit.

    Historiker bestätigen, dass sein persönliches Leben eine Katastrophe war und er durch seine Persönlichkeit dauernd angeckt ist und durch seine Engstirnigkeit, ein Mann war, der selbst von seinen Freunden verraten wurde. Die Historiker erzählen uns, dass er war paranoid und misstrauisch war. Seine Offenheit gepaart mit ein paar anderen Persönlichkeitsmerkmalen hatte auch eine dunkle Seite- das Chaos seines Lebens.

    Gerade deshalb kann es Menschen mit einem hohen Grad an Offenheit helfen im Chaos der Kreativität auch eine Routine zu integrieren. Kreativität baut huaptsächlich auf der Konfrontation mit neuen Situationen und dem Unbekannten auf. Eine Routine ist ein mögliches Gegenmittel dagegen.

    Äußeres Chaos führt zum inneren Chaos

    So hast wenigstens eine Möglichkeit selbst in den Prozess von Chaos und Ordnung einzugreifen und dein Umfeld zu stabilisieren. Denn fast niemand kann ohne ein gewisses Maß an Vorhersagbarkeit und Stabilität leben.

    Es gibt so viele Dinge, die wir nicht in der Hand haben. Doch es beginnt immer mit den kleinen Dingen, wenn es darum geht Verantwortung zu übernehmen:

    Zuerst räumen wir unsere Wohnung auf, wir organisieren unsere lokale Umgebung, wir planen unsere Zeit.

    Dann räumen wir in unserem Kopf auf. Es gibt Dinge, von denen wir nicht wissen, dass sie uns zerfressen und die unterbewusst ablaufen. Diese können wir erst einmal hinten anstellen. Ich bin überzeugt: Jeder (und ich meine absolut jeder) hat Dinge in seinem Leben, von denen er weiß, dass sie ihm nicht gut tun, aber sie trotzdem regelmäßig tut.

    Hier eine Sache, an die ich mich immer wieder erinnern muss, was aber einen riesigen Unterschied in meinem Leben macht und die ich in mein Journal zur Selbstreflektion geschrieben habe:

    Hör auf Dinge zu erzählen, von denen du weißt das es Lügen sind. Besonders der Selbstbetrug wiegt schwer.

    Wenn du deinen moralischen Kompass ignorierst, dann spürst du das in deinem Körper. Man spürt es einfach. Hör damit auf. Da sollte man anfangen-mit kleinen Schritten. Rück das gerade, was du gerade rücken kannst und hör auf Dinge zu sagen, die dich schwach machen. Dann wird dir klar werden was du als nächstes tun musst.

    Wie können wir Menschen heute ein Gefühl dafür bekommen, ob wir sich auf dem richtigen Weg befinden? Das ist eine zentrale Frage der Liberalen und offenen Menschen, die häufiger zwischen Idealen und Wertesystemen hin-und herspringen. Ihnen fehlt oft, weil sie liberal sind, eine Basis im Leben von dem, was gut und richtig ist und dem, was falsch ist.

    Deshalb ist eine extrem effektive Frage für Menschen, die ein hohes Maß an Offenheit haben: Woran orientierst du dich und was sind deine Werte?

    Bestimme deine authentischen Werte

    privacy Kein Spam!

    Die Antwort darauf könnte leicht sein: "Nichts"! Doch dann neigt man dazu in die Schrecken des Nihilismus abzudriften.

    Die Schrecken des Nihilismus und der Sinnlosigkeit- Wie du Nihilismus überwindest und Bedeutung findest

    Man muss sich an irgendetwas orientieren, wenn man nicht vollkommen handlungsunfähig und desorientiert werden möchte. Darunter leidest du dann, genauso wie die Menschen um dich herum.

    Wenn du deine Werte nicht selber bestimmst, bestimmen andere Leute sie für dich und so wirst du langsam aber sicher zur Marionette ihrer Ziele und ihrer Agenda.

    Konservativ (wenig Offenheit) vs. Liberal (hohe Offenheit)

    liberal konservativ

    Es gibt soziale und politische Implikationen für diese Persönlichkeitsmerkmale der Big 5- so auch für Offenheit. Menschen, die hohe Level an Offenheit haben, neigen dazu, politisch liberal und tolerant gegenüber Vielfalt zu sein. Infolgedessen sind sie in der Regel offener für verschiedene Kulturen und Lebensstile.

    Sie sind gegen rechtsextremistischen Autoritarismus, soziale Dominanz und Vorurteile. Die Offenheit hat eine stärkere (negative) Beziehung zum rechten Autoritarismus als die anderen Faktoren der Big 5 ( Z.B Gewissenhaftigkeit), aber fühlen sie daher von der linken politischen Seite des Spektrums angezogen, die im 20 Jahrhundert (beispielsweise in der Sowjetunion) ebenfalls den Tod von Millionen Menschen verursacht hat.

    In Bezug auf den Konservatismus haben Studien festgestellt, dass der Konservatismus mit einer geringen Offenheit und all seinen Facetten zusammenhängt.

    Diese Menschen wollen alles so lassen, wie es ist, während offene Menschen nach Veränderung streben.
    Was bringt dir die Information? Ich persönlich falle eher in die liberale Kategorie. Früher konnte ich nie verstehen, wie man als Konservativer(niedriger in Offenheit) so stur auf seinem Punkt beharren konnte und andere Leute nicht einfach machen lassen konnte, was sie wollen.

    Ich habe dazu geneigt diese Menschen für ignorant und dumm zu halten, bis mir aufgefallen ist, dass ich derjenige war, der ignorant war. Die eher konservativen Menschen fallen eher von ihrer biologischen Persönlichkeit her in die Kategorie mit weniger Offenheit, was weder gut noch schlecht ist.

    Das sorgt aber dafür, dass sie alles beim Alten lassen wollen und weniger tolerant in Bezug auf Neues sind. Wenn wir verstehen, dass die Persönlichkeit eines Menschen zum Teil genetisch abhängig ist und seine Meinungen nicht etwas sind, das er komplett frei wählt, können wir eine produktive Konversation führen, andere Menschen besser verstehen, unsere eigene Ignoranz erkennen und aufhören andere deshalb zu verurteilen.

    Liberale und Konservative brauchen die jeweils andere Seite

    Ob man eher konservative oder liberale Meinungen hat, hängt zum großen Teil also auch mit unserer Persönlichkeit zusammen.

    So zum Beispiel neigen Konservative zum Beispiel dazu, höhere Level an Gewissenhaftigkeit, Fleiß und Ordnung zu haben und machen damit einen Großteil der Produktivität in unser Gesellschaft aus. Aber gerade deshalb wollen sie nichts an den aktuellen Systemen ändern- weil sie funktionieren.

    Das bedeutet, dass die Konservativen bessere Manager und Administratoren sind, die alles verwalten und für Ordnung sorgen.

    Die Liberalen sind höher in der Offenheit eingstuft und niedriger in der Gewissenhaftigkeit. Sie sind nicht annähernd so produktiv, wie die gewissenhaften Menschen. Allerdings bringen sie immer wieder neue Impulse in die Gesellschaft ein und erkennen an welchen Enden das System seine Lücken hat.

    Das bedeutet, dass die Liberalen bessere Unternehmer und Künstler sind, die Neues kreieren, aber sich ungerne im Alltagsgeschäft aufhalten.

    Die Liberalen springen von einer Sache zur anderen, was sie kreativer macht, aber sie sind nicht so gut bei der Umsetzung, wie die Konservativen.

    Liberale und Konservative müssen also kommunizieren, um die Gesellschaft zu behalten, anstatt sich in bewaffnete Lager aufzuteilen und die andere Seite zu versklaven, was in der Geschichte sowohl von der rechten politischen Seite als auch von der linken politischen Seite ausging.

    Auch das kannst du auf dein Leben anwenden. Es ist nicht immer Schwarz und Weiß. Dazwischen liegt eine Menge Grau. Es ist falsch zu sagen, dass alles, was besteht, Scheiße ist, aber andererseits ist es auch ignorant zu behaupten, dass unser Leben oder die Staat fehlerlos ist und wir nicht daran arbeiten sollte.

    Offenheit und Jobwahl

    Wenn du extrovertiert bist, macht es Sinn dich nicht von anderen Menschen ab zu schneiden. Wenn du verträglich bist, brauchst du vermutlich eine gewisse Intimität zu anderen Menschen. Wenn du gewissenhaft bist und langzeitsarbeitslos bist, zerfrisst es dich, weil du das Gefühl haben musst eine Aufgabe oder Pflicht zu haben.

    Genauso steht es um offene Menschen. Sie haben ein unglaubliches Verlangen sich kreativ auszudücken, weil sie sonst daran zugrunde gehen.

    Aber häufig haben diese Menschen ein Problem ihre Kreativität zu monetarisieren und davon zu leben. Dafür ist ein riesiges Maß an Gewissenhaftigkeit (siehe andere Eigenschaften der Big 5) nötig, was laut der Studienlage im direkten Gegensatz zur Ofenheit steht.

    Trotzdem sollten offene Menschen daher bei ihrer Jobwahl darauf achten, dass ihre biologisch angeborene Persönlichkeit nicht ganz vernachlässigt wird und sie nicht in sturer Routinearbeit gefangen sind, weil es sie langfristig innerlich zerreißt.

    Es gibt Erfahrungen von kreativen Menschen, die den Menschen mit geringer Offenheit nicht zur Verfügung stehen. Sie sehen Dinge häufig anders und handeln häufig gegen den Strom.

    Das ist eine High-rik-high-reward-Strategie, weil sie häufig falsch liegen werden, wenn sie die bewährte Praxis über den Haufen werfen, aber wenn sie Recht mit ihrer unkonventionellen Art haben, dann können sie spektakulär gewinnen.

    Ein gutes Beispiel dafür ist Steve Jobs, der den Markt für Computer durch seine Kreativität revolutionierte.

    Andererseits ist es auch keine schlechte Strategie, wenn du keine Ahnung von der Materie hast zu überprüfen, was die bewährten Strategien in der Branche sind und dich daran zu orientieren.

    Offenheit und das Problem des Fokus‘


    Wenn die Offenheit für Erfahrung stark ausgeprägt ist, dann neigt man dann dazu immer wieder neue Stimuli zu suchen und zu brauchen.

    Das sorgt dafür, dass diese Menschen aber auch relativ schnell gelangweilt sind. Das Problem daran ist, dass Fokus und die routinierte und langfristige Beschäftigung mit einem Thema essentiell ist, um Meisterung in einem bestimmten Bereich zu entwickeln.

    Jemand, bei dem die Offenheit für Erfahrung schwach ausgeprägt ist, ist ein konservativer Typ. Dieser Typ verfügt oft über viel Wissen zu einem eng abgegrenzten Interessengebiet, ist praktisch veranlagt und mag Routine. Diesem dagegen fehlt oft der Impuls alte Strukturen zu hinterfragen und sich auf den schnellen Wandel der Umwelt einzustellen.

    Fazit

    Fakt ist: Du hast eine einzigartige Zusammensetzung der Big 5 der Persönlichkeit. Gerade deshalb ist es immer schwierig Ratschläge zu geben, die allen Menschen auf der Welt helfen können. Offene Menschen brauchen häufig andere Impulse als gewissenhaften Menschen.

    Aber ein Rat bleibt bestehen: Erkenne dich selbst! Eine uralte Maxime, die wir im alten Griechenland im Vorhof des Apollontempels finden. Niemand kann dir sagen, was du in Situation x tun sollst ohne deine Persönlichkeit zu kennen.

    Deshalb mache ich diese kleine Reihe zu den Big 5- damit du dich selbst besser kennenlernst und gewarnt bist vor den möglichen Fallen, die auf dem Weg liegen, wenn du in bestimmten Persönlichkeitsmerkmalen einen sehr großen Score erreichst.

    Auswahl an Studien zur Offenheit für Erfahrungen und den Big 5

    Coan, R. W. (1972). Measurable components of openness to experience. Journal ofConsulting and Clinical Psychology, 39, 346.

    Costa, P. T., Jr., McCrae, R. R., Zonderman, A. B., Barbano, H. E., Lebowitz, B., &
    Larson, D. M. (1986). Cross-sectional studies of personality in a national sample:
    2. Stability in Neuroticism, Extraversion, and Openness. Psychology and
    Aging, 1, 144–149.

    McCrae, R. R. (1994). Openness to Experience: Expanding the boundaries of Factor
    V. European Journal of Personality, 8, 251–272.

    McCrae, R. R., & Costa, P. T., Jr. (1980). Openness to experience and ego level in
    Loevinger’s sentence completion test: Dispositional contributions to developmental
    models of personality. Journal of Personality and Social Psychology, 39,
    1179–1190.

    McCrae, R. R., & Costa, P. T., Jr. (1982). Self-concept and the stability of personality:
    Cross-sectional comparisons of self-reports and ratings. Journal of Personality
    and Social Psychology, 43, 1282–1292.

    McCrae, R. R., & Costa, P. T., Jr. (1983a). Joint factors in self-reports and ratings:
    Neuroticism, Extraversion, and Openness to Experience. Personality and Individual
    Differences, 4, 245–255.

    McCrae, R. R., & Costa, P. T., Jr. (1985a). Openness to experience. In R. Hogan &
    W. H. Jones (Eds.), Perspectives in personality (Vol. 1, pp. 145–172). Greenwich,
    CT: JAI Press.

    McCrae, R. R., & Costa, P. T., Jr. (1997a). Conceptions and correlates of Openness
    to Experience. In R. Hogan, J. A. Johnson, & S. R. Briggs (Eds.), Handbook of
    personality psychology (pp. 269–290). Orlando, FL: Academic Press.

    Rokeach, M. (1960). The open and closed mind. New York: Basic Books.

    Tellegen, A., & Atkinson, G. (1974). Openness to absorbing and self-altering experiences
    (“absorption”), a trait related to hypnotic susceptibility. Journal of
    Abnormal Psychology, 83, 268–277.

    Tesch, S. A., & Cameron, K. A. (1987). Openness to experience and development of
    adult identity. Journal of Personality, 55, 615–630.

    Whitbourne, S. K. (1986b). Openness to experience, identity flexibility, and life
    change in adults. Journal of Personality and Social Psychology, 50, 163–168.

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