A Guide to the Good Life: The Ancient Art of Stoic Joy ( William Irvine ) – Zusammenfassung

a guide to the good life

Was ist am wichtigsten für dich in deinem Leben? Welche Ziele sind es wert verfolgt zu werden? A Guide to the Good Life von William B. Irvine nimmt diese Fragen in Angriff und versucht den Leser durch die alte stoische Philosophie zu führen und bietet Ratschläge, wie du diese Philosophie in einer modernen Welt ausüben kannst, um die Qualität deines Lebens zu verbessern.

Einer der großen Ängste, die viele von uns haben, dass wir trotz aller Anstrengungen am Ende entdecken, dass wir unser Leben vergeudet haben und im Meer der Reue ertrinken. A Guide to the Good Life von William B. Irvine bietet mithilfe der Weisheit der stoischen Philosophie eine erfrischende Präsentation der Stoa (ohne mit langweiligen und unnützen Fakten zu nerven) und zeigt die Relevanz der Stoa für dein Leben auf.

Mithilfe der psychologischen Einsichten und die praktischen Techniken der Stoiker, bietet Irvine einen Fahrplan für alle, die Gefühle der chronischen Unzufriedenheit zu vermeiden suchen, die so viele von uns plagen.

Doch schließlich bist du an der Reihe. Du kennst die Philosophie. Du kennst die Tugenden. Du kennst die Übungen. Jetzt ist es in deiner Verantwortung die Kunst der Stoiker zu meistern um ein erfülltes Leben zu führen.

Wer sollte A Guide to the Good Life lessen?

• Philosophieinteressierte
• Diejenigen, die versuchen, ihre negativen Emotionen kontrollieren wollen
• Menschen, die nach „Seelenruhe“ streben

3 zentrale Erkenntnisse aus A Guide to the Good Life

A Guide to the Good Life

1. Erkenntnis aus A Guide to the Good Life : Tugend und Seelenruhe sind die höchsten Werte eines Stoikers

Es gibt zwei zentrale Themen im Stoizismus, Werte, die alle Stoiker so weit wie möglich in ihr Leben integrieren wollen. Diese zwei Ziele sind: Tugend und Seelenruhe.Tugend könnte definiert werden als „hohe moralische Standards zu haben“. Aber Tugend in einem stoischen Sinn bedeutet mehr, ein Leben zu führen, das mit deinen eigenen Werten übereinstimmt.

Um zu verstehen, wie wir tugendhaft sein können, müssen wir zuerst anerkennen, dass wir, im Gegensatz zu Tieren, vernünftig denken können. Und da wir auch sehr gesellige Wesen sind, haben wir gewisse Verantwortungen füreinander. Wenn wir also sehen können, dass unsere Handlungen nicht nur uns, sondern auch unseren Mitmenschen zugute kommen können, sollten wir das bei unseren Entscheidungen beherzigen. Ein tugendhaftes Leben zu führen, kann bedeuten, unsere Eltern zu ehren oder unseren Freunden und denen gegenüber, mit denen wir leben, empathisch zu sein. Zweitens gibt es das Ziel der Seelenruhe. In gleicher Weise geht es in der Ruhe nicht darum, viel zu schlafen oder faul zu sein. Ruhe ist die Kunst, sich von negativen Emotionen zu befreien. Eine ruhige Person zeigt große Selbstbeherrschung und lässt nicht zu, dass ihre Emotionen ihren Intellekt dominieren.
Seelenruhe ist selbst eng mit Tugend verbunden. Um tugendhaft zu werden, musst du deine Vernunftfähigkeiten benutzen.

2. Erkenntnis aus A Guide to the Good Life : Lerne zu lieben, was ist, indem du negative Visualisierung verwendest

Einer der schlimmsten und doch am häufigsten vorkommenden Teufelskreise, in denen wir stecken bleiben, besonders in der westlichen Welt, ist die hedonistische Tretmühle. Wissenschaftlich bekannt als hedonistische Anpassung, ist dies ein System, in dem wir materielle Güter jagen, nur um sie zu erreichen, schnell daran gewöhnt und schließlich von ihnen gelangweilt zu werden. Doch wir leben nicht aus diesem Fehler, sondern wiederholen den Kreislauf und jagen den nächsten Gegenstand.

Die hedonistische Tretmühle- Warum dich ein Lottogewinn nicht glücklich machen wird

Eine ruhige und tugendhafte Person weiß, dass sie aus diesem Zyklus ausbrechen muss und die Stoiker haben einen effektiven Weg: die Dinge, die wir bereits haben und die Dinge in unserem Leben schätzen zu lernen. Je mehr du nur das willst, was du hast, desto glücklicher wirst du sein.
Eine sehr einfache Übung, die du verwenden kannst, um dies zu erreichen, ist eine negative Visualisierung.

negative visualisierung

Das Unglück wiegt am schwersten auf diejenigen, die nichts als Glück erwarten.- Seneca

  • 1) Du analysierst die Situation ohne Angst, offen und ehrlich, und überlegst, was die schlimmste Folge sein könnte.
  • 2) Nachdem du dir die schlimmst möglichen Folgen klar gemacht hast, kannst du beschließen, dich gegebenenfalls damit abzufinden.
  • Auf einer Skala von 1-10 sind die meisten unser "Probleme" meistens nur eine 5 und wenn du in Deutschland lebst, ist es ziemlich wahrscheinlich, dass du nicht an Hunger und Unterernährung stirbst.

  • 3) Was könntest du tun, um wieder Boden unter den Füßen zu bekommen und die schlimmstmöglichen Folgen, die du geistig bereits akzeptiert hast, abzumildern und wieder zurück zur Ursprungssituation zurück zu kehren?
  • 4) Was ist das realistische Endresultat aus der Situation? Ist es WIRKLICH so wahrscheinlich, dass das allerschlimmste eintritt? Visualisiere die realistische Situation in der Zukunft!
  • 5) Was ist, wenn du die schweren Zeiten sogar gut überstehst? Was ist wenn du sie nicht nur gut überstehst, sondern dadurch als Persönlichkeit mental unerschütterlich wirst und ein ungeahntes Glückslevel erreichst?

  • So hat man mit dieser Form der Visualisierung die Möglichkeit, seine aktuelle Situation wert zu schätzen und als nicht selbstverständlich zu erkennen. Es ist eben nicht selbstverständlich, dass wir in Deutschland leben, gesund sind, Familie haben, lesen und schreiben können usw. Allzu oft vergessen wir das. Diese Übung dagegen holt uns wieder zurück ins „Hier und Jetzt".

    3. Erkenntnis aus A Guide to the Good Life Die wichtigste Unterscheidung deines Lebens

    Diese Stelle der Bibel trifft den Nagel auf den Kopf:

    Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
    den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
    und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

    Auch wenn wir nicht verantwortlich für die Dinge sind, die uns passieren, sind wir verantwortlich dafür, wie wir darauf antworten und damit umgehen.

    Die letzte Freiheit des Menschen – seine Haltung in jeder Situation selbst zu wählen-Viktor Frankl

    UNSERE WICHTIGSTE WAHL im Leben, nach Epiktet, ist, ob wir uns mit Dingen beschäftigen, die außerhalb von uns oder innerhalb von uns sind.
    Indem Epiktet uns diesen Rat anbietet, dreht er die normale Logik der Wunscherfüllung auf den Kopf. Wenn wir die meisten Leute fragen, wie sie glücklich werden können, werden sie sagen, dass sie hart dafür arbeiten müssen, um es zu bekommen.

    Wenn sie alles erreicht haben, dann werden sie endlich Frieden, Erfüllung und Glück finden. Aber wie Epiktet schon wusste, macht uns die hedonistische Anpassung einen Strich durch die Rechnung.

    Während die meisten Menschen versuchen, Zufriedenheit zu erlangen, indem sie die Welt um sie herum verändern, empfiehlt Epiktet uns, Zufriedenheit zu erlangen, indem wir uns ändern - genauer gesagt, indem wir unseren internen Locus der Kontrolle ändern. Und er steht nicht mit diesem Ratschlag. In der Tat ist es der Ratschlag, der von praktisch jedem Philosophen und religiösen Denker gegeben wird, der über das menschliche Verlangen und die Ursachen der menschlichen Unzufriedenheit reflektiert hat.

    Sie stimmen überein, dass es einfacher ist deine eigenen Einstellungen zu kontrollieren als die Welt um dich zu verändern zu wollen. Wir werden unbesiegbar, wenn wir beginnen das zu lieben, was ist.
    Du kannst zwar nicht kontrollieren, ob und welche Emotionen hochkommen, aber du kannst lernen nicht langfristig unter ihnen leiden zu müssen.

  • Deine Perspektive und Einstellung
  • Deine Entschlossenheit und deine Entscheidungen

  • Das ist dein Spielfeld- dein Raum der Kontrolle. Hier ist alles ein faires Spiel und niemand kann dir dazwischen funken. Du erkennst, wie viel Kontrolle du hast, oder? Wir müssen nur eine mentale Unterscheidung in Bezug auf die Wahrnehmung machen, wie die Stoiker sagen: Dinge, die wir kontrollieren können und Dinge, die wir nicht kontrollieren können.

    Zusammenfassendes Fazit zum Buch A Guide to the Good Life

    Ohne eine Lebensphilosophie ist ein gutes Leben nicht zu führen. Die stoische Philosophie ist ein sehr effektives System, um mit emotionalen Turbulenzen umzugehen und auch in schwierigen Situationen ruhig und beherrscht zu bleiben. Der Autor ist kritisch, ehrlich und realistisch. Er prüft die Philosophie auf die Tauglichkeit für unsere heutige Zeit und erläutert das an Beispielen. Ohne Zweifel wird jeder Leser nach der Lektüre wenigstens in 1 bis 2 Punkten seine Lebensqualität verbessern.
    Auch für weltlichen Erfolg ist Stoizismus, wie Ryan Holiday, Gary Vaynerchuk oder Tim Ferriss, die alle eine stoische Mentalität ausleben, beweisen, ein gutes System.

    Ich würde das Buch A Guide To The Good Life jedem empfehlen, der Interesse an philosophische Ansichten und Weisheiten hat, um sie auf sein Leben anzuwenden und inneren Frieden wert zu schätzen weiß.

    8.7

    Lesbarkeit

    9.6/10

    Potenzial zum Wachstum

    8.0/10

    Relevanz für dein Leben

    10.0/10

    Tiefsinnigkeit

    7.0/10

    Interessant?

    9.0/10

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