Verletzlichkeit macht stark ( Brene Brown )- Zusammenfassung

Verletzlichkeit macht stark

Die Forscherin Dr. Brene Brown bietet mit Verletzlichkeit macht stark eine neue Vision, die uns ermutigen soll Verletzlichkeit und Unvollkommenheit anzunehmen und zu leben und trotz der Angst zu handeln. Das Buch Verletzlichkeit macht stark erklärt den destruktiven Einfluss, den Schamgefühl auf unser Leben hat und wie wir dagegen vorgehen können: Indem wir unsere eigene Verletzlichkeit akzeptieren, beugen wir der Gefahr vor, uns aus Scham zu isolieren. Die Autorin liefert wertvolle Anweisungen, wie die neue Verletzlichkeit unser Verhalten in den verschiedenen Bereichen des Lebens positiv beeinflusst und alle Beteiligten davon profitieren können.

Daring Greatly (Verletzlichkeit macht stark )ist ein Buch über den Mut, verletzlich zu sein in einer Welt, in der jeder stark und selbstbewusst auftreten möchte und oft nicht mehr als nur eine Maske trägt.

Für wen ist Verletzlichkeit macht stark geeignet?

• Jeder, der es ablehnt in Zukunft vor Herausforderungen zurückzuschrecken
• Menschen, die Schwierigkeiten haben, mit anderen und mit sich selbst eine tiefere Beziehung aufbauen möchte
• Jeder, der sich für den Unterschied zwischen Scham und Verletzlichkeit interessiert

Brené Brown ist eine renommierte Professorin der Sozialarbeit an der Universität Houston und forscht seit mehr als zehn Jahren zu Scham und Verletzlichkeit. Verletzlichkeit macht stark und ihre anderen Werke zum Thema und ihr TedTalk haben sie zu einer internationalen Berühmtheit gemacht.

1. Erkenntnis aus Verletzlichkeit macht stark : Verletzlichkeit ist keine Schwäche

Verletzlichkeit macht stark

Wenn du verletzlich sein kannst, bedeutet das, dass du stark bist. Brené Brown stellt zwei Kernpunkte heraus:

1. Verletzlichkeit ist nicht gut oder schlecht. Es ist kein Schwarz-Weiß-Thema. Es ist nur ein Teil des Lebens und wenn du es selbst erlebst, bedeutet es erst einmal nur, dass du Dinge fühlen kannst.

2. Sich selbst verletzlich zu machen, ist ein Zeichen von Stärke und Mut. Es ist viel einfacher, die Dinge zu vermeiden, die dich verletzlich machen könnten, anstatt dich in sie hineinzulehnen. Aber das bedeutet auch, dass wir viele gute Dinge verpassen.

Ein Beispiel: Wenn du jemals jemanden geliebt hast, weißt du, dass du sehr verwundbar bist, wenn du verliebt bist. Du lässt jemandem in dein Herz und gibst ihm unglaubliche Kraft, die die Kraft beinhaltet, dich zu verletzen. Aber nur wenn du diesen Zustand der Verletzlichkeit akzeptierst, hast du eine Chance auf all die Liebe, Freude und Zärtlichkeit, die du durch diese Beziehung erfahren kannst. Dies bedeutet, dass Verletzlichkeit nicht nur die Quelle von Schmerz und Trauer ist, sondern auch die Wurzel vieler positiver Emotionen.

Zweitens sorgt die Flucht vor Verletzlichkeit dafür, dass du die Verantwortung für ein Projekt bei der Arbeit, die Kunst, die du erstellen möchtest oder eine romantische Beziehung niemals übernehmen wirst, weil du dich vor Verletzlichkeit fürchtest.Sich in die Verletzlichkeit hineinzulehnen ist etwas, das nur die Starken, die wirklich Mutigen tun können.

2. Erkenntnis aus Verletzlichkeit macht stark

Baue Widerstandsfähigkeit gegenüber Scham auf, indem du sie verstehst und laut aussprichst. Was ist schlimmer, als einen Talk-Gig komplett zu versauen? Sich zu schämen, einen Vortrag zu versauen und nie wieder einen zu machen.

Es gibt ein Zitat, das lautet: „Das Scheitern ist nur vorübergehend, das Aufgeben ist das, was es dauerhaft macht.“ Scham ist es, was dich dazu bringt, aufzugeben.

„Ich schäme mich, dass ich nicht für meinen Sohn da war, als
„Ich schäme mich bei der Arbeit, weil meine Kollegen hinter meinem Rücken über mich reden.“
„Ich schäme mich, wenn ich mit meinem Unternehmen scheitere.“

Hast du etwas Derartiges je gedacht? Oder andere Variationen? Aber hast du es auch laut ausgesprochen? Versuch es. Das zuzugeben, was dich wirklich schämen lässt und es laut auszusprechen, nimmt dem Scham eine Menge Kraft. Niemand möchte über Scham reden. Es ist unbequem. Wenn du es jedoch direkt adressierst, wirst du darüber hinauswachsen und den Kreislauf des Selbstbetrugs unterbrechen.

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3. Erkenntnis aus Verletzlichkeit macht stark : Akzeptanz statt Ignoranz

Verletzlichkeit ist die Basis für gute (zwischenmenschliche Beziehungen)

Häufig ist: Verletzlichkeit macht stark nicht das Erste, was uns in den Kopf kommt, wenn wir an Verletzlichkeit denken. Oft wird Verletzlichkeit eher als etwas gesehen, gegen das angekämpft werden muss, obwohl das tatsächlich weder möglich noch nötig ist.Wenn wir lernen richtig mit Verletzlichkeit umzugehen. profitieren wir von ihr in allen Bereichen des Lebens. Tiefe Bindungen und Beziehungen mit anderen Menschen aufzubauen, funktioniert nicht, wenn wir uns hinter einer Maske verbergen und Perfektion heucheln.
In den Momenten, in denen wir zugeben, dass wir Angst haben oder uns unsicher fühlen, reagieren die Menschen in der Regel nicht mit Spott, sondern positiv mit Mitgefühl oder mit größere Offenheit ihrerseits.

Diese Win-Win-Situation lässt sich auch auf andere Lebensbereiche übertragen. Wir können an uns arbeiten und uns verbessern, indem wir Risiken eingehen und damit auch das Risiko der Niederlage einzugehen.

Wenn man neue Dinge lernt, wird man zu Beginn meist schlecht sein. Aber wenn wir immer nur das machen, was wir schon können, werden wir zwar nicht scheitern, aber verlieren wir auch die Chance neue Erfahrungen zu machen und daran zu wachsen. So bedeutet Scheitern im Grunde etwas im Grunde etwas Neues zu lernen. Wenn wir uns gegen die Verletzlichkeit zu wehren versuchen und diese akzeptieren, müssen wir uns eher von Scham distanzieren.

Zusammenfassendes Fazit: Verletzlichkeit macht stark

Dieses Buch scheint momentan vom gesamten Internet empfohlen zu werden und stellt alles auf den Kopf, was wir immer über Verletzlichkeit gelernt haben. Deshalb möchte noch einmal hervorheben, dass dieses Buch ist nicht alles reparieren wird und alle Unsicherheiten eliminieren wird.

Doch Verletzlichkeit fordert uns heraus den größten sozialen Ängsten ins Auge zu blicken und sie nicht nur zu akzeptieren, sondern zu konfrontieren.

Das Buch „Verletzlichkeit macht stark“ hat ein meinen Augen eine etwas (zu) weiche Sprache, aber beinhaltet dennoch ein Konzept, das es wert ist, geteilt zu werden.

Die Essenz des Buchs kann in einem simplen Zitat von Roosevelt zusammengefasst werden:

Es kommt nicht auf den Kritiker an; nicht auf den Mann, der erklärt, warum der starke Mann gestrauchelt ist oder wie ein Mann der Tat es hätte besser machen können. Die Ehre gebührt dem, der tatsächlich in der Arena steht, dessen Gesicht mit Staub und Schweiß und Blut verschmiert ist; der tapfer strebt; der sich irrt, wieder und wieder scheitert, weil es kein Fortkommen ohne Irrtum und Fehler gibt; der sich tatsächlich bemüht, das Nötige zu tun; der den großen Enthusiasmus und die wahre Hingabe kennt; der für eine Sache, die es wert ist, alles gibt; der im besten Falle schließlich den Triumph einer großen Leistung kennen lernt und im schlimmsten Fall scheitert, weil er Großes gewagt hat, so dass sein Platz niemals bei den kalten, furchtsamen Seelen ist, die weder Sieg noch Niederlage kennen.- Theodore Roosevelt

Verletzlichkeit macht stark

7.2

Lesbarkeit

8.0/10

Potenzial zum Wachstum

8.0/10

Relevanz für dein Leben

9.0/10

Tiefsinnigkeit

4.0/10

Interessant?

7.0/10

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