Tägliche Impulse #011: Macht der extremen Kriterien

either it's a hell yes or it's a no

Die Macht der extremen Kriterien beschäftigt große Denker seit vielen Jahren :

Besser ein paar Dinge zu wissen, die gut und notwendig sind als viele Dinge, die nutzlos und mittelmäßig sind. -Ralph Waldo Emerson

Es gibt zu viele mittelmäßige Bücher, die nur existieren um deinen Verstand unterhalten. Lese daher nur diese Bücher, die ohne Zweifel als gut akzeptiert werden. –Lucius Annaeus Seneca

Der Unterschied zwischen materiellem Gift und intellektuellem Gift ist, dass das meiste Material Gift bitter ist. Intellektuelles Gift, das die Form von billigen Zeitungen oder schlechten Bücher annimmt, kann leider manchmal attraktiv sein.

Wie entscheidet man in Situationen der Unsicherheit:

Derek Sivers hat meiner Meinung nach den besten Leitfaden dazu gegeben. Sein einfacher Leitspruch ist: „If it is not a hell yeah, it a no“(Wenn deine Antwort nicht „Ja zur Hölle“ lautet, bedeutet das „Nein“).

Es gibt kein Zwischending. Das kannst du auf alle Bereich deines Lebens anwenden: Menschen in deinem Umfeld, private Projekte und Geschäfte zum Beispiel. Man sieht überall immer neue Chancen, aber der genauste Kompass für das, was du wirklich willst, ist deine Intuition. Lieb es oder lass es!

Das erste Mal habe ich von diesem Konzept im Buch der 5 Ringe “gelesen – Da heißt es: Ein Krieger zieht nur ungern sein Schwert, aber wenn er es einmal zieht, ist er bereit zu töten. Das trifft die Philosophie des Essentialismus meiner Meinung nach hervorragend.

Durch die Anwendung härterer Kriterien können wir in die anspruchsvolle Suchmaschine unseres Gehirns umprogrammieren. Wenn wir nach „einer guten Gelegenheit“ suchen, dann finden wir Dinge, die in Ordnung sind. Aber niemand will ein Leben, das In Ordnung ist.

Jedes Ja zieht auch ein Nein mit sich

Je mehr wir darüber nachdenken, was wir aufgeben, desto leichter ist es Nein zu sagen. Wenn wir keinen klaren Sinn für die Opportunitätskosten haben - mit anderen Worten, den Wert dessen, was wir aufgeben - dann ist es besonders leicht, in die Falle zu tappen, dass wir glauben immer alles erledigen zu können.

Denk daran: Nein ist ein vollständiger Satz.Selbst gewählte Grenzen sind eine Stärkung. Forderungen und Belastungen von anderen, lenken davon ab selbst die Initiative zu ergreifen und zu handeln.

Wenn du dein Leben nicht priorisierst, wird jemand anderes es tun. Wenn wir unser Wahlrecht aufgeben, indem wir permanent per Smartphone erreichbar sind, anderen nicht nur die Macht, sondern auch die ausdrückliche Erlaubnis geben, für uns zu wählen.

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