Die Kunst des Liebens: 3 kontraintuitive Wege, wie du „lieben“ lernst ohne „besitzen“ zu wollen

Die Kunst des Liebens

Man darf von diesem Blogbeitrag keine simple Anleitung zur Kunst des Liebens erwarten. In diesem Beitrag möchte ich dir das fundamentale Missverständnis aufzeigen, dass viele Menschen davon abhält wahrhaft zu lieben.

Liebe ist kein Gefühl, dem sich jeder ohne Rücksicht einfach nur hinzugeben braucht. Liebe ist auch nicht nur eine angenehme Empfindung, die man zufällig erfahrt, wenn sie einem in den Schoß fällt- und das nur wenn man Glück hat?

Lass mich eine steile These aufstellen: Die meisten wollen gar nicht lieben, sondern ausschließlich geliebt werden.

Lieben oder geliebt werden?

Es gibt kaum eine Aktivität oder kaum ein Projekt, das mit so großen Hoffnungen und Erwartungen verknüpft ist, aber trotzdem mit einer solchen Regelmäßigkeit fehlschlägt, wie die Liebe.

Die Menschen hungern geradezu nach Liebe. Sie sehen sich unzählige Filme an, die von glücklichen (oder unglücklichen) Liebesgeschichten handeln und hören sich Hunderte von kitschigen Liebesliedern an. Doch sehnen sie sich nach Liebe oder nur danach geliebt zu werden?

Kaum ein Mensch nimmt an, dass man etwas tun muss, wenn man die Kunst des Liebens erlernen will.

Die meisten Menschen sehen das Problem der Liebe in erster Linie als das Problem, selbst geliebt zu werden, statt zu lieben und lieben zu können. Daher geht es für sie nur darum, wie man es erreicht, geliebt zu werden, wie man liebenswert wird.- Erich Fromm

Viele Menschen vertauschen das Anfangserlebnis des Verliebt-Seins und des sexuellen Verlangens mit dem permanenten Zustand oder der Fähigkeit zu lieben.

Diese Art des Verliebt-Seins ist selten von Dauer. Die beiden Menschen lernen einander immer besser kennen. Dabei verliert ihre Vertrautheit immer mehr den geheimnisvollen Charakter, bis ihr Streit, ihre Enttäuschungen, ihre gegenseitige Langeweile die anfängliche Begeisterung getötet haben.

Das ist, wenn wir ehrlich sind, der Verlauf der Liebe den wir am häufigsten sehen.

Entarte Form der Liebe

Doch bevor wir uns der Kunst des Liebens widmen, lass uns erst einmal darauf eingehen, welche verzerrten Vorstellungen und Formen die Liebe in der heutigen Kultur oft annimmt, die zum Scheitern führen.

Verzweifelte Versuche geliebt zu werden

Um zu diesem Ziel zu gelangen, versuchen die meisten Menschen verschiedene Wege einzuschlagen. Der eine, besonders von Männern verfolgte Weg ist der, so erfolgreich, so mächtig und reich zu sein, wie möglich.

Ein anderer, besonders von Frauen bevorzugter Weg ist der, durch Kosmetik, schöne Kleider und dergleichen möglichst attraktiv zu sein.

Attraktivität ist eine Ansammlung von Eigenschaften, die gerade beliebt und auf dem sexuellen Marktplatz gefragt sind. Was einen Menschen speziell attraktiv macht, hängt von der jeweiligen Kultur ab.

Ende des neunzehnten und Anfang unseres Jahrhunderts musste der Mann beispielsweise ehrgeizig und aggressiv sein. Dagegen wird Toleranz und Gutmütigkeit heute groß geschrieben.

Liebe gleicht in diesem Fall also eher einem Geschäft und der Geliebte zum Objekt. Der erwünschte Gegenstand sollte vom Standpunkt seines gesellschaftlichen Wertes aus begehrenswert sein und im Markt der Liebe hoch geschätzt sein.

Die Kunst des Liebens ≠ Liebe zum Objekt

Wir Menschen sind seltsame Wesen. Wie oft hast du Menschen schon sagen gehört: „Ich liebe Fisch.“?
Wenn du den Fisch liebst, weshalb hast du ihn aus dem Wasser genommen und getötet. Viele mögen den Fisch nur, weil er ihnen gut schmeckt.

So ist es häufig auch in zwischenmenschlichen Beziehungen. Wenn sich ein junger Mann in eine Frau verliebt, verliebt er sich, in das Gefühl, das sie ihm gibt und die Erfüllung seiner körperlichen und emotionalen Bedürfnisse.

Das ist jedoch kein Zeichen der selbstlosen Liebe. Die andere Person wird ein Vehikel für die eigene Befriedigung. Wenn jemand nur eine einzige andere Person liebt und ihm alle übrigen Mitmenschen gleichgültig sind, dann handelt es sich bei seiner Liebe nicht um Liebe, sondern um eine symbiotische Bindung oder um einen erweiterten Egoismus.

Trotzdem glauben die meisten Menschen, Liebe komme erst durch ein Objekt zustande und nicht aufgrund einer Fähigkeit. Sie bilden sich tatsächlich ein, es sei ein Beweis für die Intensität ihrer Liebe, wenn sie außer der »geliebten« Person niemanden lieben. (…)

Weil man nicht erkennt, daß die Liebe ein Tätigsein, eine Kraft der Seele ist, meint man, man brauche nur das richtige Objekt dafür zu finden und alles andere gehe dann von selbst. Man könnte diese Einstellung mit der eines Menschen vergleichen, der gern malen möchte und der, anstatt diese Kunst zu erlernen, behauptet, er brauche nur auf das richtige Objekt zu warten, und wenn er es gefunden habe, werde er wunderbar malen können.- Erich Fromm

Die Kunst des Liebens: Liebe in Form von Masochismus

Doch wenn die Kunst der Liebe nicht erlernt wurde, kann eine zwischenmenschliche Beziehung destruktive Züge annehmen.

Die passive Form der symbiotischen Vereinigung ist die Unterwerfung oder – wenn wir uns der klinischen Bezeichnung bedienen – der Masochismus. Der masochistische Mensch entrinnt dem unerträglichen Gefühl der Isolation und Abgetrenntheit dadurch, dass er sich zu einem untrennbaren Bestandteil einer anderen Person macht, die ihn lenkt, leitet und beschützt; sie ist sozusagen sein Leben, sie ist die Luft, die er atmet. Die Macht dessen, dem man sich unterwirft, ist aufgebläht, sei es nun ein Mensch oder ein Gott. Er ist alles, ich bin nichts, außer als ein Teil von ihm. Als ein Teil von ihm habe ich teil an seiner Größe, seiner Macht und Sicherheit. – Erich Fromm

Isolation

Warum sollte sich jemand derart unterwürfig zeigen und diese Form der krankhaften Abhängigkeit als Liebe bezeichnen?

Es schützt vor der Angst vor Einsamkeit. Derjenige braucht selber keine Entschlüsse zu fassen, er braucht kein Risiko einzugehen. Er ist nie allein und fühlt sich nicht einsam.

Aber diese Abgabe der Verantwortung kommt auch mit massiven Folgen. Man ist nicht mehr unabhängig und man besitzt keine Integrität . Durch diese Form der Liebe macht man sich zum Instrument eines anderen Menschen oder eines Dings außerhalb seiner selbst.

Die Kunst des Liebens: Liebe in Form von Sadismus

sadismus

Der sadistische Mensch möchte seiner Einsamkeit und seinem Gefühl, ein Gefangener zu sein, dadurch entrinnen, dass er einen anderen Menschen zu einem untrennbaren Bestandteil seiner selbst macht. Er bläht sich auf und vergrößert sich, indem er sich eine andere Person, die ihn verehrt, einverleibt.

Der Sadist ist von dem, der sich ihm unterwirft, ebenso abhängig wie dieser von ihm; keiner von beiden kann ohne den anderen leben. Der Unterschied liegt nur darin, dass der Sadist den anderen kommandiert, ausnutzt, verletzt und demütigt, während der Masochist sich kommandieren, ausnutzen, verletzen und demütigen läßt.- Erich Fromm

Auf den ersten Blick scheint es ein großer Unterschied zu sein, aber in einem tieferen emotionalen Sinn ist der Unterschied nicht so groß wie das, was beide Arten der entarteten Liebe gemeinsam haben: Sie wollen Vereinigung ohne Integrität und die Freiheit von dem Schmerz der Isolation ohne eigene Verletzlichkeit.

Die Liebe als Kunst

Trotz der überwältigenden Gegenbeweise haben die meisten Menschen die Auffassung, dass nichts einfacher sei als zu lieben.

Ich möchte in diesem Beitrag versuchen dafür zu argumentieren, dass Lieben eine Kunst ist. Der erste Schritt auf diesem Weg ist, sich klarzumachen, dass es dementsprechend wie jede andere Kunst (Musik, Malerei, Sport usw.) geübt werden muss.

Vor allem erfordert die Ausübung einer Kunst Disziplin. Ich werde es nie zu etwas bringen, wenn ich nicht diszipliniert vorgehe. Tue ich nur dann etwas, wenn ich gerade »in Stimmung« bin, so kann das für mich ein nettes oder unterhaltsames Hobby sein, doch niemals werde ich in dieser Kunst ein Meister werden. Aber es geht nicht nur um die Disziplin bei der Ausübung einer bestimmten Kunst (zum Beispiel darum, sich jeden Tag einige Stunden lang darin zu üben), sondern man sollte sich in seinem gesamten Leben um Disziplin bemühen.- Erich Fromm

Erich Fromm Kunst des Liebens

Die Kunst des Liebens- die Praxis

Nachdem wir uns bisher mit dem theoretischen Aspekt der Kunst des Liebens befasst haben, stehen wir jetzt vor dem weit schwierigeren Problem, wie man die Kunst des Liebens in die Praxis umsetzen kann.

Man darf, wie eben angekündigt von diesem Blogbeitrag keine simple Anleitung zur Kunst des Liebens erwarten.
Wenn wir hier die Praxis der Liebe diskutieren, so können wir nur gewisse Denkmuster und Gewohnheiten ansprechen. Die Schritte zur Meisterung der Kunst des Liebens kann jeder nur für sich allein machen.

Was ich dir in diesem Beitrag zeigen möchte, sind 3 neue und kontraintuitive Wege mehr zu lieben ohne besitzen zu wollen.

Die Kunst des Liebens – Strategie 1: Liebe zur Priorität machen

persönliches Wachstum

Die Weisheit des Lebens besteht in der konstanten Eliminierung des Nicht-Essentiellen -Lin Yutan

Das Wort Priorität fand erst in 1400ern ihren Weg in die deutsche Sprache. Es existierte nur im Singular. Es bedeutete das Erste oder vorrangige Ding. Erst in den 1900er Jahren pluralisierten wir den Begriff und begannen, über Prioritäten zu sprechen.

Doch das verzerrt die Bedeutung des Begriffes. Es kann nicht mehrere Sachen geben, die am Wichtigsten sind, sondern nur- du hast es erfasst- eine.

Wenn wir nicht gezielt und bewusst wählen, wo wir unsere Energien und Zeit konzentrieren wollen, werden andere Leute – unsere Chefs, unsere Kollegen, unsere Klienten und sogar unsere Familien – für uns wählen, und schon bald haben wir alles aus den Augen verloren. Wir können unsere Entscheidungen bewusst machen oder den Agenda anderer Menschen erlauben, unser Leben zu kontrollieren.

blockquote>Nur was gemessen wird, wird verbessert.-Peter Drucker

Mache es dir zur Gewohnheit und Priorität im Leben über Liebe zu lesen, es zu üben und Mikrogewohnheiten, wie das Zuhören zu meistern , wenn du die Kunst des Liebens erlernen willst.

Die 3 schockierend einfachen Säulen des Charismas: Wie du authentisches Charisma ausstrahlst und entwicklst ohne dich zu verstellen

Die Kunst des Liebens – Strategie 2: Loving Kindness

loving kindness

Was ist die beste Möglichkeit geliebt zu werden? Es ist selbst zu lieben. Besonders altruistische Liebe ist eine gute Möglichkeit Selbstlosigkeit einzuüben.

Auch wenn wir hin und wieder altruistische Gedanken denken, sind sie flüchtig und bald durch andere Gedanken ersetzt. Wenn wir wirklich Altruismus und Mitgefühl integrieren wollen, müssen wir diese Qualitäten über lange Zeiträume kultivieren, sie in unseren Köpfen verankern, sie pflegen und verstärken, bis sie ein dauerhafter Teil unserer Denkweise geworden sind.

Der beste praktische Ratschlag, den ich der gegenwärtigen Generation geben kann, ist, die Tugend der Liebe zu üben -Bertrand Russell

Wenn wir geistige oder körperliche Schmerzen erleben, fühlen wir oft ein Gefühl der Isolation, eine Trennung von Menschlichkeit und Leben. Nicht umsonst sagt man, dass man sich allein mit dem Schmerz fühlt.

Gerade deswegen ist die Verbindung mit anderen Menschen- auch wenn sie hier nur in Form der Meditation geschieht, eine machtvolle Waffe gegen Schmerz.

In unserer Kultur, wenn wir über Liebe sprechen, ist diese normalerweise an eigene Erwartungen geknüpft- die Erwartung an gewisse Bedingungen. Unterbewusst hat sich in unseren Köpfen das Denkmuster integriert: Ich werde dich lieben /mögen, solange du dich in den folgenden fünfzehn Weisen benimmst oder nicht gegen diese unterbewussten Regeln von mir verstößt.

Loving Kindness oder metta, wie es in Pali heißt, ist ein bedingungsloses Wohlwollen, das nicht an äußere Bedingungen geknüpft ist.

Die Vorteile der Loving kindness- Meditation

Es gibt immer wieder gespaltene Meinungen in Bezug auf die Studien. Die einen sagen, dass ich die Studien nicht heraussuchen muss, weil sie sie ohnehin nicht lesen. Die anderen sagen, dass es zu schön und revolutionär ist, um wahr zu sein und ich die Studien doch bitte anhängen soll. Deshalb habe ich sie jetzt jeweils verlinkt und jeder kann selbst entscheiden, ob er mir glaubt oder sie selbst durchliest. 🙂

  • erhöht positive Emotionen und verringert negative Emotionen
  • verringert chronische Schmerzen
  • verringert Gefahr für Krankheiten, wie Schizophrenie
  • verlangsamt das Altern
  • erhöht Empathievermögen
  • erhöht die Fähigkeit soziale Verbindungen zu schließen
  • verringert Selbstkritik
  • langfristig haltende Effekte des Glücks

  • Zusätzlich sei ein Vorteil, dass andere Leute dazu tendieren dich zu mögen, wenn du loving-kindness als Praxis in deinen Alltag integriert hast. Antike Texte besagen sogar, dass Tiere dich deutlich lieber mögen, wenn du die Fähigkeit der loving-kindness entwickelt hast. Dazu habe ich leider keine Studien und Gehirnmessungen. 😉

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    Traditionelle buddhistische Übung & moderner Alltagstipp: Kultivierung des Mitgefühls durch Frieden, Freude und Wohlwollen

    Empathie

    Diese Meditation zum kostenlosen Download ist die traditionelle buddhistische Übung:

    Downloads

    Aber man kann selbstverständlich auch verstehen, dass du nicht jeden Tag die Zeit findest diese Meditation auszuführen. Daher gibt es noch eine Alltagsübung bei der du Altruismus üben kannst und die positiven Effekte auf dein Glück spüren kannst:

    Wenn du das nächste Mal durch die Innenstadt gehst, versuche zwei fremde Menschen in deiner Umgebung ausfindig zu machen und wünsche ihnen von Herzen in Gedanken, dass sie glücklich sind. Das war es. Du musst nicht tun, nichts sagen, sondern es nur denken.

    Du kannst es selbstverständlich auch zuhause in deinem Zimmer praktizieren und Freuden oder Leuten, die dir etwas bedeuten diese Gedanken widmen. Fokussiere dich nicht auf das, was du aus der Situation bekommst, sondern wünsche zwei fremden Menschen in Gedanken mit einem leichten Lächeln auf den Lippen von Herzen, dass sie frei von Leiden sind und glücklich sind.

    Altruismus üben- Was wir vom glücklichsten Menschen der Welt Matthieu Ricard über loving kindness lernen können

    Die Kunst des Liebens – Strategie 3: Sei deinem Partner ein Feldbett

    Wenn du deinen Partner oder deine Partnwrtin so akzeptierst, wie sie sind, wirst du sie/ihn schwächer machen! Aber wenn du sie behandelst, als ob sie sind, was sie sein könnten , hilfst du ihnen, das zu werden.

    Nietzsche konnte diese Idee noch deutlich eloquenter ausdrücken:

    Hast du aber einen leidenden Freund, so sei seinem Leiden eine Ruhestätte, doch gleichsam ein hartes Bett, ein Feldbett: so wirst du ihm am besten nützen. Und thut dir ein Freund Übles, so sprich: "ich vergebe dir, was du mir thatest; dass du es aber dir thatest, - wie könnte ich das vergeben!

    Es ist eher ein Zeichen der Liebe ist ganz selbstlos das Beste für den anderen zu wollen.

    Manchmal müssen wir deshalb selbst unseren Partnern ein Feldbett sein, wenn wir die besten Teile ihrer Persönlichkeit erwecken. Wie kann man behaupten, dass man jemanden liebt, wenn man ihn in den Abgrund stürzen lässt, indem man ihn nicht auf seine Fehler aufmerksam macht.

    Ist das der angenehme Weg? Nein, aber es ist eher ein Zeichen der Liebe als die Akzeptanz und damit Stärkung seiner Fehler. Für dich wird das nicht angenehm sein schwierige Dinge anzusprechen. Dennoch können nur diese Dinge verbessert werden, die nicht ignoriert werden.

    Schwierige Gesprächssituationen: Wie du ansprichst, was wirklich wichtig ist ohne auf Aggressivität zu stoßen

    Die Kunst des Liebens- ein Fazit

    Wer immer strebend sich bemüht, den können wir erlösen

    , heißt es am Ende von Goethes Faust 2.

    Die Betonung liegt hier auf "können wir erlösen." Das heißt nicht, dass derjenige auf jeden Fall erlöst wird oder im übertragenen Sinne die Liebe erreicht, der immer strebend sich bemüht.

    Das heißt nicht, dass der Erfolg in der Kunst des Liebens garantiert ist, aber andererseits ist es trotzdem nur dem möglich dieses Ziel zu erreichen. Derjenige schafft alle möglichen Voraussetzungen dafür, dass er lieben lernt.

    Doch ob ein Ziel erreicht wird, hängt immer mindestens zu einem kleinen Teil vom Glück oder vom Zufall ab. Ein letztes unbestimmtes Element wird immer bleiben, auch wenn die idealen Grundsteine für glückliche Zufälle gelegt wurden.

    Es ist also, wie Kierkegaard sagt, notwendig den Sprung des Glaubens zu machen und immer strebend uns bemühen trotz der Ungewissheit. Wenn wir also stets strebend uns bemühen besser zu werden, können wir uns keine Vorwürfe machen und können lernen beides zu akzeptieren- ganz egal ob wir das erreichen was wir wollen, oder nicht.

    Dieser Beitrag ist benannt und inspiriert von Erich Fromms Klassiker „ Die Kunst des Liebens “ und ist die Lektüre wert, wenn du dich für ähnliche Gedanken interessierst, wie diese, die in diesem Beitrag ausgeführt wurden.

    Die Kunst des Liebens

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